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Pistole klemmte – 78-jähriger TSV-Abteilungsleiter Max Haberthaler erlitt Schussverletzung an der linken Hand beim Neujahrslauf in Olching


Nachricht von: Kreisbote
Fürstenfeldbruck, 09.01.2012 12:00


Stefan Kellner (103) ging schon kurz nach dem Start in Führung, links neben ihm Karl-Heinz Michalsky (274), der Zweiter wurde.Olchinger Neujahrslauf. Foto: Horst Kramer
Von HORST KRAMER, Olching –
Der Olchinger Neujahrslauf wurde heuer überschattet durch einen Unfall des TSV-Abteilungsleiters Max Haberthaler. Bei den Vorbereitungen zum Kinderlauf hatte sich aus der Start-Pistole ein Schuss gelöst und den 78-Jährigen recht schwer an der linken Hand verletzt. „Die Pistole klemmte und plötzlich hat es gekracht“, erzählte der langjährige und erfahrene Wettkampfleiter dem Kreisboten. Haberthaler wurde umgehend vom Rettungssanitäter ins Brucker Krankenhaus gebracht, wo die Wunde versorgt und genäht wurde. Zur Siegerehrung war der Funktionär schon wieder im Vereinsheim. Insgesamt waren rund 100 Sportlerinnen und Sportler am Start, zwanzig Kinder waren zudem mit Feuereifer bei den 1,4 und 2,0-Kilometer-Läufen bei der Sache – trotz eines beißenden Winds.

Er hatte einen interessanten Wettkampf verpasst: Mit dem 21-jährigen Lukas Kellner (LG Telis Finanz Regensburg) war eine der deutschen Nachwuchshoffnungen im Mittelstreckenbereich an Start gegangen. Der Regensburger übernahm auch sofort die Führung und gab sie bis zum Ziel nicht mehr her; nach 34:29 Minuten kam er am Vereinsheim an. Lokalmatador Karl-Heinz Michalsky (TSV Olching) folgte mit 36:53 Minuten auf Rang zwei. Bronze holte sich der Radsportler Alrik Selle (1.SC Gröbenzell) in 37:19 Minuten. Bei den Damen hatte Viola Biberacher (MRCC München) mit einer Zeit von 43:10 Minuten den besten Tag erwischt. Auf den weiteren Plätzen folgten Claudia Schneider (WSV Olching, 44:32 Minuten) und Barbara Wokök (TriTeam Fürstenfeldbruck, 44:42).

Den Fünf-Kilometer-Wettbewerb absolvierte Rolf Gerlicher (LG Stadtwerke München) in 18:05 Minuten am besten, bei den Frauen hatte Monika Baumgartner (MRRC München) mit 23:22 Minuten die Nase vorn.

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