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»Keine Riffs angefahren«


Nachricht von: Kreisbote
Füssen / Pfronten / Reutte, 01.02.2012 16:00

Von PETER SCHUSTER, Füssen – „Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter uns“, erklärte am Donnerstagabend Bürgermeister Paul Iacob (SPD), als er als Gastgeber im Rahmen des Neujahrsessen des Stadtrates das Wort an Räte und Gäste richtete. „Wir haben keine Wogen gehabt, kein Riff angefahren“, meinte er gar.
Als Erfolge wertete der Rathauschef die wachsende Kulturpartnerschaft mit der italienischen Geigenbaustadt Cremona, die Renovierung der Bibliothek und den Grundschulanbau. Ebenso den Breitbandausbau in Hopfen und Weißensee, wo nun alsbald auch die Ortsteile mit Pfrontener Vorwahl angeschlossen werden sollen. Dass die zu Beginn schlicht vergessen wurden, liege an einem Missverständnis zwischen Telefonbetreiber und Stadt, wie er hernach gegenüber dem KREISBOTE angab.
„Der Brandschutz hat uns schwer beschäftigt“, gab er an, nämlich an der Grund- und Mittelschule. „Der Gesetzgeber geht von Vorstellungen aus, die von den Kommunen schwer umzusetzen sind“, erklärte Iacob.
Die neue Kindertagesstätte in der Hilteboldstraße werde im März fertig, im Juni soll dann der Kindergarten Pusteblume auch dorthin umziehen. In das alte Kindergartengebäude, solle dann der AWO-Kinderhort umziehen, wie er ankündigte. Eine Spende von Resi Möllenberg, die mit ihrem mittlerweile verstorbenen Mann Haro den Hort schon früher großzügig bezuschusst hat, mache das möglich. Möllenberg war Ehrengast an dem Abend im neu gebauten Hotel Schlosskrone, das die Stadträte im Vorhinein im Rahmen einer Führung ausgiebig begutachten durften.

Ihre Kommentare

31.01.2012 23:04, 87629 Füssen, Fischerbichl 24, Rudolf Vieweger (nicht geprüft)
„Wir haben keine Wogen gehabt, kein Riff angefahren“ gibt Bürgermeister Jacob zum Besten...... aber verschweigt -oder vergisst "schlicht" absichtlich- die Flut welche ihm in Sachen "Theresienhof" und "Wasenmoos" und anderen "Riffen" entgegenschwappt. Aber da er aus dem "Mißkauf" der schulischen Holzhütte jetzt über genügend Holz verfügt, kann er sich zur Not ja eine "Paul`che Arche Noah" zimmern und -wie einer seiner Vorgänger- Füssen den Rücken kehren bevor ihm das Wasser bis zum Halse steht! Denn viele Füssener Bürger werden bis zur nächsten Bürgermeisterwahl garantiert nicht ganz so vergesslich sein wie Herr Paul!

Rudolf Vieweger
Füssen




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