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»Beste Voraussetzungen«


Nachricht von: Kreisbote
Kaufbeuren, 07.02.2012 12:00


Dieser Hubschrauber könnte bald auch regelmäßig in Kaufbeuren landen, sollte hier tatsächlich der gewünschte Luftrettungsstandort eingerichtet werden. Foto: Schwaiger
KREISBOTE; Kaufbeuren – Für die Einrichtung eines Luftrettungsstandortes (LRS) setzen sich Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU), MdB Stephan Stracke (CSU), MdL Bernhard Pohl (FW), Landrat Johann Fleschhut (FW), MEP Barbara Lochbihler (Bündnis90/Grü- ne) und der Mediziner und KU-Vorstand Dr. Joachim Klasen ein. In einem gemeinsamen Brief haben sie sich jetzt erneut an den bayerischen Staatsminister Joachim Herrmann gewandt.
Der Brief ist das Ergebnis eines „Hubschraubergipfels“, zu dem Pohl geladen hatte. Hintergrund: Im Rahmen einer allgemeinen Neukonzeption der LRS in Bayern wurde bereits vor einiger Zeit die Einrichtung eines neuen Standorts im Bezirk Schwaben erwogen. Das Innenministerium hat dazu ein Gutachten bei einem einschlägigen Institut (INM) angefordert. Dass die Wahl nun auf die Wertachstadt fällt, hoffen die Unterzeichner des Briefs: „Sowohl aus medizinischen wie auch infrastrukturellen Gründen wäre das Klinikum Kaufbeuren ein idealer Standort für einen möglichen Probebetrieb seitens ADAC und Allgäu-Copter“, heißt es darin.
Und die Chancen stehen nicht unbedingt schlecht: das Ostallgäu ist eine bedeutende Urlaubsregion mit entsprechend hohem Bedarf an Rettungsdiensten, zudem operiere der in Kempten stationierte Rettungshubschrauber „hart an der Kapazitätsgrenze“. Ein LRS in Kaufbeuren könnte die Gebiete rund um die Autobahnen A7, A96 und A8 sowie die vergleichsweise unfallträchtigen Bundesstraßen B12, B16 und B17 abdecken. Auch die Region Landsberg/Weilheim-Schongau würde davon profitieren. „Wir halten die Einrichtung eines LRS hier vor Ort nach wie vor für richtig“, lautet dementsprechend auch das Fazit der Politiker; man habe sich die Sinnhaftigkeit des Projekts von einschlägigen Fachleuten und Unternehmen bestätigen lassen. Positiv beurteilt die Pläne vor allem die ADAC Luftrettung, die kürzlich bestätigte, ein Rettungshubschrauber am Standort Kaufbeuren sei „sehr sinnvoll“. Das Unternehmen „Allgäu-Copter“ kündigte sogar schon die Bereitstellung eines entsprechenden Fluggerätes an.

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