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Ein offenes Ohr für die Gemeinde


Nachricht von: Kreisbote
Kempten / Isny / Westallgäu, 01.02.2012 14:30


Bei seinem Besuch in Buchenberg bei Bürgermeister Toni Barth (links) und dessen Stellvertreter Peter Aierstock trägt sich Staatsminister Thomas Kreuzer ins Goldene Buch der Marktgemeinde ein. Foto: privat
Von KREISBOTE,
Buchenberg – Trotz engster Terminlage fand Staatsminister Thomas Kreuzer (CSU) am Donnerstag vergangener Woche die Zeit, sich innerhalb seines Stimmkreises um die Anliegen der Marktgemeinde Buchenberg zu kümmern. Beim Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Toni Barth und den stellvertretenden Bürgermeister Peter Aierstock kamen wichtige Themen zur Sprache.
Die Energiepolitik der Gemeinde war eines der ersten Themen, wobei es um die mögliche Errichtung von Windkraftanlagen am Ort ging. Landespolitische wie allgäuweite Aspekte wurden hinreichend und von allen Seiten beleuchtet und erörtert. Momentan wird auf die Veröffentlichung des Windatlas der Bayerischen Staatsregierung gewartet, der Aufschluss über mögliche und geeignete Standorte gibt. Staatskanzleichef Kreuzer favorisiert die Zentralisierung der Anlagen in Windparks.
„Zudem kommen Aspekte des Naturschutzes hinzu. Das nahegelegene Kreuzthal ist ein sehr wertvoller Erholungs- und Erlebnisraum mit einzigartigen geologischen Formationen. Die starken Hanglagen sind schwierig zu bewirtschaften, so dass landwirtschaftliche Betriebe das Tal in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr verlassen haben. Ohne regelmäßige Bewirtschaftung droht eine Verwilderung des einzigartigen Landstrichs“, so Kreuzer. Der Staatsminister hatte sich schon vor Jahren für die Bewirtschaftung dieser schwer zu bearbeitenden Flächen durch Aufnahme in ein Förderprogramm eingesetzt. Zwischenzeitlich wurde die Stiftung Adelegg ins Leben gerufen, die sich um den Fortbestand des Tales verdient macht.
Ein weiteres Thema zwischen den Buchenberger Bürgermeistern und Kreuzer war auch die Situation bei der Breitbanderschließung der Gemeinde.
Besuch bei Rennergy
Nach den ausführlichen Gesprächen im Rathaus besichtigte Kreuzer die Firma Rennergy Systems AG. Die Firma wurde 1983 als Handwerksbetrieb gegründet und hat sich zu einem der wichtigen Lieferanten und Hersteller von solaren Komplettsystemen in der Region entwickelt. Geschäftsführer Alfons Renn erläuterte die wirtschaftliche Situation der Heizungs- und Energiebranche und stellte technische Neu- entwicklungen vor. Politisch brisant ist momentan die steuerliche Absetzbarkeit von Wärmedämmungsmaßnahmen an Gebäuden. Die bayerische CSU setzt sich dafür ein, dass bereits Einzelmaßnahmen steuerlich absetzbar sein sollen.

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