Im Rahmen des Starnberger Fünf-Seen-Filmfestivals feierte der Film "Ü100" von Regisseurin Dagmar Wagner seine Weltpremiere

Für Kinofassung Hundertjährige gesucht

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Gratulierten am 18. August 2014  der im Sudetenland geborenen 100-jährigen Jubilarin Hildegard Muschik im Josefsstift FFB  (von li) Ulrich Schmetz, stellvertretender Landrat, Hans Muschik, Josef Muschik und OB Klaus Pleil

Landkreis Fürstenfeldbruck –  Im Rahmen des Starnberger Fünf-Seen-Filmfestivals feierte der Film „Ü 100“ von Regisseurin Dagmar Wagner seine Weltpremiere und stieß nicht nur beim Publikum auf positive Resonanz. „Nach den erfolgreichen Aufführungen sind zwei Verleiher mit dem Gedanken an mich herangetreten, aus Ü 100 eine Kinofassung zu produzieren“, freut sich Wagner. Die derzeitige Version sei mit seinen 53 Minuten für das Kino jedoch zu kurz, weshalb Wagner nun für die weiteren Dreharbeiten noch zwei Hundertjährige sucht - ob Frau oder Mann spielt dabei keine Rolle.

Regisseurin Dagmar Wagner und Festspielleiter Matthias Helwig bei der Premiere des Films  "Ü100" -  ausverkaufter Saal, begeistertes Publikum und tolle Filmkritiken - darum strahlen die beiden um die Wette.

 „Sie sollten noch zu Hause leben und es wäre schön, wenn sie noch etwas mobil wären und ein Gespräch führen können und wollen“, so die Regisseurin. Dabei handelt es sich um einen Drehtag. „Das Interview dauert erfahrungsgemäß ein bis zwei Stunden, länger wird es sonst zu anstrengend. Selbstverständlich gilt auch, dass sich die Dreharbeiten komplett dem Interviewpartner unterordnen.“ Da Wagner den Film bislang ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert hat, erhält keiner der Protagonisten ein Honorar, „aber Blumen oder andere Mitbringsel, das muss schon sein“. Für die weiteren Dreharbeiten sucht Wagner deshalb nicht nur Hundertjährige, sondern auch noch Sponsoren oder einen Investor. Weitere Informationen gibt es unter den Telefonnummern 08151/979270 oder 0172/8605603 sowie per Mail dagmar.wagner@wagner-biografien.de. 

Laut einer Statistik des Einwohnermeldeamtes Fürstenfeldbruck zum 30.12.2013, die der Kreisbote veröffentlichte, war der älteste noch lebende Brucker zu diesem Zeitpunkt 104 Jahre alt. Insgesamt lebten zu diesem Stichtag  im Stadtgebiet acht Einwohner, die in den Jahren von 1910 bis 1914 geboren sind. Im gesamten Landkreis Fürstenfeldbruck waren es zum 31.12.13 sogar 62 Menschen, die hundert Jahre oder älter sind, wie die Kommunalaufsicht des Landratsamtes mitteilte. Die älteste Person im Landkreis lebte zu diesem Zeitpunkt  demnach in Germering.   Insgesamt waren  in Germering zum Jahreswechsel  15 Hochbetagte, die hundert oder älter sind, verzeichnet. An zweiter Stelle steht Gröbenzell mit 13 Hochbetagten, gefolgt von Fürstenfeldbruck mit acht. In Olching wohnen sieben Hundertjährige und älter, ebenso in Eichenau. In den anderen Gemeinden des Landkreises leben vereinzelt Menschen in dieser Altersgruppe. 

Regisseurin Wagner teilte auf Anfrage des Kreisboten FFB  mit, dass sie auch mit dem Landkreis Fürstenfeldbruck wegen des Projekts Kontakt aufnehmen werde.   

redkb

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