Erstes Foodtruck Festival Fürstenfeldbruck

Voller Platz mit vollen Mägen

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Auf dem Platz war mehr los, als während dem Volksfest: Beim ersten Foodtruck Festival in Fürstenfeldbruck kamen rund 10.000 Besucher.

Fürstenfeldbruck – Der Geruch von gebratenem Fleisch mit Barbecue-Sauce an der einen Ecke, süßer Zimt-Zucker Geruch auf der anderen Seite. Beim ersten Foodtruck Festival Fürstenfeldbruck am Sonntag hatten die Besucher die Qual der Wahl. Denn es war unmöglich sich durch alle Angebote der 31 Foodtrucks durchzuprobieren.

„Es war der Wahnsinn“, resümierte Markus Bauer, Mitorganisator des Festivals. Er und seine Kollegen Hansi Schmölz, Viktor Fischer und Flo Altmann seien rundum glücklich und zufrieden mit der ersten Auflage ihres Festivals. Sein Team zählte insgesamt 10.000 Besucher. „Mitarbeiter der Stadt sagten uns, das ist mehr, als in der gesamten Volksfestzeit diesen Platz betreten“, freute sich Bauer. Reiseunternehmen schienen sogar zwei Touren zu diesem Festival angeboten zu haben und kamen mit zwei Bussen zum Volksfestplatz. Die Organisatoren haben mit 6.000 Gästen weniger erwartet. Die zwei heftigeren Regenschauer gegen mittags und spätnachmittags trieben zwar einige Besucher nach Hause, „doch kam die doppelte Menge wieder zurück“, beobachtete Bauer und sein Team. Dementsprechend waren die Warteschlangen an den Trucks lang. Doch Musik der Solokünstler und Bands sowie Gespräche mit den anderen Gästen verkürzten die Wartezeit. Einige Foodtruck-Betreiber sorgten auch selbst für eine angenehme Wartezeit, indem sie das Braten eines Burgers zur regelrechten Show machten.

„Ab 18 Uhr waren die ersten Trucks komplett ausverkauft“, erinnert sich Markus Bauer. „Da werden wir im nächsten Jahr nacharbeiten müssen.“ Ziel sei es, dass die ersten Trucks erst gegen 19.30 Uhr ausverkauft sind. Und es wird auf jeden Fall ein Foodtruck Festival 2017 geben: „Wir treffen uns die nächsten Tage zur Nachbesprechung und machen gleich den nächsten Termin aus.“ Es soll wieder ein Sonntag werden.

Das Feedback der Besucher sei durchwegs positiv gewesen. Die Foodtruck-Betreiber, die teilweise mit ihren Speisen von Zürich, Salzburg oder Ingolstadt anreisten, seien von den Fürstenfeldbrucker begeistert gewesen. „Die Verkäufer empfanden die Gäste als sehr freundlich“, erklärte Bauer.

Miriam Kohr

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