Fürstenfeldbrucker Sparkassen-Chef Klaus Knörr feierte 60. Geburtstag 

350 Gäste bei der Geburtstagsparty des Jahres: Viel Lob für einen Franken

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Die „Ehrengäste“ in der ersten Reihe (von links): Landrat Thomas Karmasin, Bayerns Sparkassenverbands-Präsident Theo Zellner, Klaus Knörr und Gattin Margrit Kierst, OB Sepp Keller und Gattin Leni

Fürstenfeldbruck – Die Geburtstagsparty des Brucker Sparkassenchefs Klaus Knörr im Veranstaltungsforum Fürstenfeld avancierte zum ersten gesellschaftlichen Großereignis im neuen Jahr in der Kreisstadt. Gut 200 Gäste nahmen im kleinen Saal zum offiziellen Festakt Platz und zum anschließenden Empfang stießen nochmals 150 Mitarbeiter der Bank dazu.

 „Alles, was im öffentlichen Leben im Landkreis Rang und Namen hat, ist heute da“, fasste Unternehmenskommunikations-Direktor Dirk Hoogen die Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zusammen. Nach einer einstündigen Gratulationskur im Foyer eröffnete der amtierende Verwaltungsratsvorsitzende, Landrat Thomas Karmasin, mit der Begrüßung den Reigen der Festreden. Die Laudatio hielt Brucks Oberbürgermeister Sepp Kellerer. „Gemessen am 750. Geburtstag der Klostergründung, bist Du ein Jüngling“, scherzte der neben Karmasin dem Verwaltungsrat angehörende Rathauschef, stellte die „großartige Lebensleistung“ des Sparkassenchefs heraus und würdigte die Bedeutung der Sparkasse für die Stadt und den Landkreis, insbesondere das soziale Engagement der Bank für die Region.

 Der Jubilar wurde am 20. Dezember 1952 in Pegnitz geboren. Dort absolvierte er eine Lehre zum Bankkaufmann und arbeitete bis 1976 in der Kundenberatung. Nach einem Intermezzo in Nürnberg und Waiblingen wechselte Knörr am ersten Oktober 1985 in die Kreisstadt. Im Mai 1991 wurde er Leiter des Kreditbereichs, am 1. Januar 1994 zum ordentlichen Vorstandsmitglied bestellt und im Januar 2002 zum Vorstandsvorsitzenden berufen. „Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Franke im altbayerischen Raum jemals so gelobt worden ist“, meinte dann auch der Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, Theo Zellner. „Du schaust schon noch verdammt gut aus, da sieht man ja gar keine Falten. Hat denn deine Sparkasse keine Sorgen“, schloss er sein Grußwort, und bezeichnete die Sparkassen als „Lebenslagenberater“, die den „Stresstest“, den die Finanzkrise verursacht hat, überstanden haben. 

Irmgard Lippold, die Personalratsvorsitzende, lobte die gute vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Knörr und wünschte sich eine Personalratssitzung unmittelbar nachdem Knörr den Gutschein für eine Massage mit dem Namen „Siebten Himmel“ eingelöst habe. Als Vorsitzender des Kreisverbandes im Bayerischen Gemeindetag setzte Mammendorfs Bürgermeister Johann Thurner noch eins drauf: „Ein Jahr musst Du Dir nun als „Clubberer“ immer anhören, ein Sechziger zu sein. Als Clubberer muss man derzeit leidensfähig sein, Sechzig ist noch die Steigerung, aber das ist ja nach einem Jahr wieder vorbei.“ Und Bernd Fröhlich, das scheidende Vorstandsmitglied, er übernimmt die Sparkasse in Würzburg, zog nach der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Franken Knörr ein fränkisches Fazit: „Allmächd!“, was so viel bedeutet wie „Allmächtiger Gott“ und ein fränkischer Ausruf des Erstaunens ist. Als Gast habe er an solchen Feiern öfter teilgenommen, meinte am Ende der Jubilar, und sprach von einem seltsamen Gefühl, wenn man einmal selbst Betroffener ist. 

 Dieter Metzler

 

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