Letzte Woche trafen sich im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes die Koordinatoren der Asylhelferkreise mit Vertretern der Asylsozialberatung

"Ankommen und Verstehen"

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Erstaufnahmeeinrichtung.

Landkreis - Nach der Unterbringung sei nun die Integration anerkannter Asylbewerber eine weitere zentrale Herausforderung für die gesamte Gesellschaft, sagte Landrat Thomas Karmasin bei einem Treffen im Landratsamt mit den Koordinatoren der Asylhelferkreise mit Vertretern der Asylsozialberatung und Mitarbeitern aus der Verwaltung.

  Letzte Woche trafen sich im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes die Koordinatoren der Asylhelferkreise mit Vertretern der Asylsozialberatung und Mitarbeitern des Landratsamtes. Zur Begrüßung würdigte Landrat Thomas Karmasin das überragende Engagement der Ehrenamtlichen und dankte ihnen für die außergewöhnliche Unterstützung, mit der es gelungen sei, sämtliche Asylbewerber im Landkreis unterzubringen und zu versorgen.

 Auch der Asylkoordinator des Landratsamtes, Andreas Buchner, drückte den Ehrenamtlichen seine Wertschätzung aus und erläuterte die aktuelle Situation: Gegenwärtig sind im Landkreis Fürstenfeldbruck ca. 2200 Asylbewerber dezentral untergebracht, ohne die Dependance der Erstaufnahmeeinrichtung der Regierung von Oberbayern.

 Es sind 320 Asylbewerber anerkannt, die Zahl der Anerkennungen steigt kontinuierlich. Weitere Zuweisungen von Asylbewerbern an den Landkreis gibt es vorerst nicht, so dass die Gesamtzahl der Flüchtlinge im Landkreise zunächst konstant bleibt. Die Optimierung der Unterkunftssituation rückt nun in den Vordergrund. Mitarbeiter des Landratsamtes sowie Vertreter der Caritas, des Brucker Forums und der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck referierten über gegenwärtige Themen und neue Projekte wie z. B. die Einführung der 1,05 Euro - Jobs und das im Landratsamt entwickelte Konzept „Ankommen und Verstehen“ für Asylsuchende in dezentralen Unterkünften zum Thema Ressourcenschutz – der nachhaltige Umgang mit Energie, Wasser und Abfall“.

Die Bürgerstiftung präsentierte ihr neues Projekt „Praktikumsbörse“, außerdem wurde das Deutschpaten-System und dessen Erfolg näher dargestellt. Im Anschluss an die Präsentationen hatten die Asylhelfer Gelegenheit, Vertreter aller beteiligten Organisationen in Einzelgesprächen um Auskünfte zu bitten. Mehrere Themen lagen den Ehrenamtlichen am Herzen, hierunter insbesondere Fahrtkostenersatz für Flüchtlinge, der Einsatz von Sicherheitsdiensten in Unterkünften sowie die Durchsetzung der Hausordnung. Aufgrund der äußerst positiven Resonanz auf den kommunikativen und offenen Austausch an die-sem Abend plant das Landratsamt ein weiteres Asylhelfer-Treffen in der zweiten Hälfte des Jahres.

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