CSU-Stadtrats-Fraktion besucht Asylbewerber-Unterkunft 

Irakische Asylbewerber in Germering im Vordergrund 

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Unser Bild zeigt die Mitglieder der CSU-Stadrats-Fraktion Germering in der Asylbewerberunterkunft am Starnberger Weg.

 Germering – Die Folgen weltweiter Kriege, Terror, Verfolgungen, Hunger und Elend sind auch in Deutschland spürbar. Wie sich dies auch in Germering auswirkt, darüber informierte sich die CSU-Stadtrats-Fraktion bei einem Besuch in der Asylbewerberunterkunft am Starnberger Weg. Seit den frühen 1990-iger Jahren werden hier Flüchtlinge untergebracht.

 Die Folgen weltweiter Kriege, Terror, Verfolgungen, Hunger und Elend sind auch in Deutschland spürbar. Wie sich dies auch in Germering auswirkt, darüber informierte sich die CSU-Fraktion bei einem Besuch in der Asylbewerberunterkunft am Starnberger Weg. Seit den frühen 1990-iger Jahren werden hier Flüchtlinge untergebracht. Kamen vor 20 Jahren die meisten Hilfesuchenden aus Rumänien und dem ehem. Jugoslawien, stellen heute irakische Asylbewerber die größte Gruppe. Seit Beginn werden die Asylsuchenden von den Helfern des Arbeitskreis (AK) Asyl betreut. Gründungszweck dieses gemeinnützigen Vereins war die Begleitung der Flüchtlinge bei allen Kontakten mit dem oft zitierten „Dschungel“ der deutschen Bürokratie. „Das hat sich in den letzten Jahren nicht viel verändert“, so Dr. Hans-Joachim Lutz und Gaby Off-Nesselhauf. Beide hatten in den Anfängen der Asylarbeit der Stadt vor 20 Jahren den damaligen AK Asyl gegründet und geleitet.


 Ziel des Arbeitskreises um den aktuellen Vorsitzenden Sigfried Schomburg ist, das friedliche Miteinander und gegenseitige Verständnis der Unterkunftsbewohner und der Germeringer Bürger miteinander zu fördern. Um Vorurteile abzubauen, veranstalten die 12 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer multikulturelle Feste und Begegnungen. Aber auch das Sammeln von Spenden gehört zu den regelmäßigen Aufgaben: Jährlich werden 18.000 Euro für Schulmaterialien, Kindergarten und Mittagsbetreuung für die Asylbewerber benötigt. Für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Agathe Wittmann und Maria Hochsieder aber nicht die einzigen Tätigkeiten: „Wir helfen bei allem, was so anfällt für Menschen, die kein Deutsch sprechen!“.


 Dies seien Hilfen bei Krankheit, in der Schule, für Kinderbetreuung sowie bei persönlichen Problemen und Schwierigkeiten. Besonders beklagen die beiden AK Asyl-Mitarbeiterinnen jedoch die mangelnde Ausstattung und Qualität der festgelegten Essenspakete. Zum dringendsten Problem der Asyl-Arbeit wird immer mehr die Wohnungsnot. Flüchtlinge, die einen dauerhaften Aufenthaltsstatus erreicht haben, müssen das Asylbewerberheim verlassen. Die Stadt versucht, als zuständige Obdachlosenbehörde geeignete Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt in Germering gestaltet sich dies äußerst schwierig. 

 Die CSU-Fraktion war so von der Leistung des AK-Asyl beeindruckt, dass sie auch in Zukunft den Kontakt zum Arbeitskreis halten möchte. So soll sichergestellt werden, dass bei Bedarf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem Bemühen, etwas mehr Lebensqualität für die Germeringer Asylbewerber zu erreichen, unterstützt werden. Als Anerkennung und Dank für das geleistete Engagement des AK Asyl überreichte die Fraktionsvorsitzende Manuela Kreuzmair im Namen der Stadtrats-CSU eine kleine Anerkennung für die Mitglieder des AK-Asyl.

 Gabriele Off-Nesselhauf

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