10 Asylbewerber konnten das in Brand geratene Asylbewerberheim rechtzeitig verlassen – Polizei ermittelt in alle Richtungen 

Brandstiftung verursachte Schaden von 200 000 Euro am Asylbewerberheim Germering

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Einsatz der Feuerwehren Germering und Unterpfaffenhofen bei der Asylbewerberunterkunft Germering  am 8. 1. 2014 gegen 4.45 Uhr morgens.

Germering -  Sachschaden im Wert von 200 000 Euro entstand am 8. Januar  bei einem offenbar  vorsätzlich gelegtem Feuer am Verwaltungstrakt einer Asylbewerberunterkunft in Germering. Den Brand  am Starnberger Weg entdeckte gegen 04.45 Uhr ein heimkehrender Bewohner. Bereits gegen 02.45 Uhr hatte ein Zeuge eine Person beobachtet,  die sich an der Nordseite des Gebäudes zu schaffen machte, wie Befragungen  der Polizei ergaben. Das Motiv ist derzeit völlig offen - die Polizei ermittle "in alle Richtungen", erklärte ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord. 10 Personen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. 

Personen wurden nicht verletzt. Am 8. 1. 2014  gegen 04:45 Uhr war der Brand am Starnberger Weg in Germering von einem heimkehrenden Bewohner entdeckt worden. Nachdem sich in dem betroffenen Gebäude auch einige Wohneinheiten befanden, weckte er deren Bewohner, so dass die 10 Personen rechtzeitig das Gebäude verlassen konnten und nicht verletzt wurden. 

Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren aus Germering und Unterpfaffenhofen, die mit rund 50 Feuerwehrmännern vor Ort waren,  hatte sich das Feuer bereits an der holzverkleideten Außenfassade bis zum Dachstuhl ausgebreitet. Obwohl es den eingesetzten Feuerwehrkräften rasch gelang den Brand unter Kontrolle zu bringen, entstanden erhebliche Brandschäden an Dachstuhl und Gebäudefassade. Ersten Schadensschätzungen zufolge beläuft sich dieser auf rund 200.000 Euro. 

Einsatz mit Drehleiter.

 Nach Beendigung der Löscharbeiten haben bereits in den frühen Morgenstunden die Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck ihre Untersuchungen am Brandort begonnen. Nach ersten Feststellungen befindet sich der Schwerpunkt des Brandschadens am nördlichen Teil des Gebäudes, in dem die Büros der Verwaltung der Unterkunft angesiedelt sind. Bis in die Büroräume konnte sich das Feuer aufgrund der Betonbauweise des Gebäudes nicht ausbreiten. Befragungen der Bewohner ergaben, dass bereits gegen 02:45 Uhr von einem Zeugen eine Person beobachtet wurde, die sich an der Nordseite des Gebäudes zu schaffen machte. Auch der Brandentdecker hatte in diesem Bereich noch eine Person bemerkt. 

Aufgrund des bisherigen Ermittlungsstandes muss davon ausgegangen werden, dass von dieser Person vorsätzlich die Holzverkleidung der Fassade in Brand gesetzt wurde. Die Person kann wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 1,75 m groß, ca. 30 Jahre alt, schlanke Statur; trug dunkle Hose und dunkle Jacke. Personen, die Hinweise zur Identität dieser Person geben können oder anderweitige verdächtige Wahrnehmungen im Umfeld der Asylbewerberunterkunft gemacht haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 08141/612-0 bei der Polizei zu melden.

 

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