Unterstützung von Anfang an

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Silvia Stumpf, Netzwerkkoordinatorin Brucker Forum, Caren Glück-Kretschmer, Landeskoordinatorin wellcome Bayern, Katrin Rizzi, Projektkoordinatorin Bürgerstiftung und Susanne Frauwallner, Teamleiterin der Familienbesucherinnen, stellten jüngst die beiden Projekte der Bürgerstiftung Fürstenfeldbruck und des Brucker Forum vor.

Fürstenfeldbruck – „Kinder sind unsere Zukunft – deshalb müssen junge Familien noch stärker unterstützt werden, um ihnen gerade den Anfang zu erleichtern“, sagt Landrat Thomas Karmasin. Der Landkreis, die Bürgerstiftung und das Brucker Forum feierten den Startschuss von „Willkommen im Leben“ und „wellcome“.

Bei der Auftaktveranstaltung am 28. Februar im Veranstaltungsforum Fürstenfeld berichteten die Vertreter der beiden Einrichtungen über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Angebote. „Willkommen im Leben“ ist das Neugeborenen-Besuchsprogramm der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck und unterstützt Familien mit Kindern im ersten Lebensjahr. Die Familienbesucherinnen sind kompetente Fachkräfte, die in den unterschiedlichen Bereichen Erfahrungen mit Säuglingen gesammelt und selbst Kinder haben. Sie haben ein offenes Ohr für die Fragen und Anliegen der Eltern und geben z.B. wertvolle Tipps zu den Angeboten für Familien im Landkreis. Auch Themen wie Gesundheit, Ernährung, Entwicklung und Förderung des Babys werden behandelt. Die Besuche sind für die Eltern kostenlos, denn „Willkommen im Leben“ wird vom Landkreis, der Bürgerstiftung und aus Spenden finanziert. 

KoKi, eine Fachstelle des Landratsamts Fürstenfeldbruck für Familien, begleitet das Neugeborenen-Besuchsprogramm bei Bedarf mit fachlicher Unterstützung und Netzwerkarbeit. Dorothee von Bary, Vorstand der Bürgerstiftung, dankte dem Verein Schub e.V aus Olching, dessen Neugeborenen-Besuchsprogramm als Vorreiter diente und jetzt in das Landkreisprojekt übergeht.

Parallel dazu gibt es das Projekt „wellcome“ und wird vom Brucker Forum e.V. für den Landkreis FFB angeboten. Dabei handelt es sich um praktische Hilfe für Familien nach der Geburt. Die Idee dahinter ist die Hilfe von Anfang an – für Familien, die sich gerade in der ersten Zeit nach der Geburt Unterstützung wünschen oder die unter besonderen Belastungen leiden, etwa Mehrlingsgeburt, alleinerziehend. Wie ein guter Engel hilft und unterstützt die ehrenamtliche wellcome-Mitarbeiterin für einige Wochen und Monate die junge Familie.

Zurzeit engagieren sich über 3000 Ehrenamtliche bei über 210 wellcome Teams in fünfzehn Bundesländern. Tendenz steigend. Auch die Telefon-Hotline nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert ein, wenn junge Eltern dringend eine Entlastung oder einen Rat brauchen. Bayernweit engagieren sich 24 wellcome-Teams.

Die Schirmherrschaft für wellcome Deutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel, für Bayern Staatsministerin Christine Haderthauer. Dorothee von Bary und die Geschäftsführerin vom Brucker Forum e.V. Christine Höppner, wiesen auf die gute Vernetzung beider Angebote in der Region hin und betonten, dass sie für alle Familien mit Kindern im ersten Lebensjahr gedacht sind.

Nicole Burk

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