Joanna Eva  Maks aus Polen und Isuf Isufi aus dem ehemaligen Jugoslawien sind im deutschen Arbeitsmarkt voll integriert

Zwei Neubürger aus Olching freuen sich: Ausländische Ausbildung von der IHK anerkannt 

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  (v.l.n.r.) Manfred Gößl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, Isuf Isufi aus Olching und Dr. Josef Amann, Leiter des Bereichs Berufsbildung der IHK für München und Oberbayern.

Olching  – Joanna Ewa Maks und Isuf Isufi, beide aus Olching, sind die ersten zwei Neubürger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, deren im Heimatland absolvierte Berufsausbildungen nun von der IHK anerkannt wurden. Sie nutzten ein seit dem 1. April 2012 geltendes Gesetz, mit dem ausländische Qualifikationen nach einer IHK-Überprüfung der deutschen Berufsausbildung gleichgestellt werden können.

: (v.l.n.r.) Manfred Gößl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, Joanna Ewa Maks aus Olching und Dr. Josef Amann, Leiter des Bereichs Berufsbildung der IHK für München und Oberbayern.

Die gebürtige Polin Maks und der aus Jugoslawien stammende Isufi bekamen ihre Abschlüsse als Kaufleute im Einzelhandel anerkannt. Damit gehören beide zu den bisher 280 Fachkräften in Oberbayern, die mit der Anerkennung des Berufsabschlusses einen wichtigen Schritt zur Integration am Arbeitsmarkt getan haben.

Bislang wurden in Oberbayern Berufsausbildungen aus 46 verschiedenen Ländern anerkannt, am häufigsten aus Osteuropa. Es führt Polen (34 Vollanerkennungen) vor Rumänien (15), Bosnien und Herzegowina (13), Türkei (13), Bulgarien (9), Russland und Ungarn (je 8). Aber auch Ausbildungsabschlüsse aus Chile, Peru, Indonesien und Kenia wurden bereits akzeptiert. Bei den Berufen liegen die Bürokaufleute mit 40 Fällen an der Spitze, gefolgt von den Industriemechanikern und Kaufleuten im Einzelhandel (jeweils 13 Fälle). Insgesamt wurden bereits 43 Berufe anerkannt, darunter auch Werkstoffprüfer, Bauzeichner und Gleisbauer.

„Mit der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse leistet die IHK einen Beitrag für erfolgreiche Integration und ein anständiges, faires Miteinander“, sagte Manfred Gößl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, bei der erstmaligen feierlichen Verleihung der Anerkennungsurkunden in München. Gößl dankte den ausländischen Fachkräften dafür, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten nun in oberbayerischen Unternehmen einsetzen.

Fachliche Ansprechpartnerin für das Anerkennungsverfahren bei der IHK für München und Oberbayern ist Nadine Ollivier, Telefon 089 5116 1679.

 Mehr Informationen auch im Internet unter www.ihk-fosa.de.

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