Benefizveranstaltung von Donum Vitae - In anderen Städten auch männliche Angestellte

Ein wenig geheimnisvoll tut Regina Diepold über das, was Landrat Thomas Karmasin bei der Benefizveranstaltung von Donum Vitae am 11. Dezember im Landratsamt (um 19.30 Uhr) zu Gehör bringen wird. Die Geschichte spiele im Sommer, habe aber einen weihnachtlichen Hintergrund, sei ihr vom Landrat gesagt worden, so Diepold, die Leiterin der Beratungsstelle Am Sulzbogen in Fürstenfeldbruck.

Zumindest so viel steht aber fest, dass Landrat Karmasin aus Wolfgang Borcherts „schischyphusch“ lesen wird. Germerings Stadträtin Gabriele Off-Nesselhauf hat sich für die Benefizveranstaltung von Hildegard Mohr-Reuther „Der hinterkünftige Nikolaus“ ausgesucht. Und wie bereits bei der ersten Benefizveranstaltung im vergangenen Jahr wird auch der Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Goppel eine Kostprobe seiner Vortragskunst geben – diesmal mit den „Briefen vom Weihnachtsmann“, von John Ronald Reuel Tolkien, am besten wohl durch die Trilogie „Der Herr der Ringe“ bekannt. Auf dem Klavier wird der Gilchinger Kirchenmusiker Markus Schwaiger den Abend umrahmen. Der Eintritt zu der Veranstaltung am 11. Dezember ist frei, Spenden sind erbeten. „Wie wollen durch die Benefizveranstaltung mit den Menschen im Gespräch bleiben“, erklärt Sigrid Wiedmann, die ehrenamtlich Bevollmächtigte von Donum Vitae, die Mitarbeiter vor Ort unterstützt. Ein derartiger Abend könne gern zur Tradition werden, sagt Wiedmann und hat bereits für das nächste Jahr eine Idee. „Vielleicht können wir den einen oder anderen Bürgermeister zum Vorlesen bewegen. Es müssten aber dann schon welche unterschiedlicher politischer Couleur sein.“ Für die Beratungsstelle Donum Vitae sieht Diepold, Leiterin der Beratungsstelle in Fürstenfeldbruck, drei Schwerpunkte: Konfliktlösungen während der Schwangerschaft und in Bezug auf Abtreibung, Schwangerenberatung im Allgemeinen sowie Sexualpädagogik und -prävention. Letzteres habe sich gerade in Schulen bewährt, so Wiedmann. Doch trotz erkennbarer Erfolge seien nicht alle Stellen überzeugt. Trotz guter Beziehungen etwa zur Schule in St. Ottilien habe das dort zuständige Bistum Augsburg die Zusammenarbeit nicht fortgesetzt, informierte Wiedmann. Dennoch wird bei Donum Vitae in Fürstenfeldbruck, das auch für die Landkreise Dachau, Landsberg und Starnberg zuständig ist, die Arbeit weiter entwickelt. Leiterin Regina Diepold verweist darauf, dass bei den Stellen in Regensburg und Augsburg bereits Männer angestellt. „Gerne würde ich das hier auch machen“, so Diepold gerade in Bezug auf die Angebote zur Sexualpädagogik.

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