Besondere Ehrung für Soldaten aus FFB von Sozialstaatssekretär Sackmann für Engagement bei Sammlungen für Kriegsgräberfürsorge

v.l.n.r.: Brigadegeneral Schmidt, Oberstabsgefreiter Roth, Hauptfeldwebel Fischer, Regierungspräsident a.D. Dr. Weidinger, Sozialstaatssekretär Sackmann und Generalmajor Wessels bei der Übergabe der Ehrengabe. Foto: Kommando 1. LwDiv

Dank der großzügigen Spenden aus der Bevölkerung konnten bei der Haus-, Straßen- und Friedhofsammlung 2011 des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Bayern ein Ergebnis von mehr als 2,32 Millionen Euro erzielt werden. Anlässlich eines Empfanges im Bayrischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen am 8. Mai 2012 in München würdigten Sozialstaatssekretär Markus Sackmann, der Befehlshaber im Wehrbereich IV „Süddeutschland“, Generalmajor Gert Wessels, und der Vorsitzende des Volksbund-Landesverbandes, Regierungspräsident a.D. Dr. Wilhelm Weidinger, die Hilfe seitens der Bundeswehr, der Reservisten und vieler Altgedienter bei der Sammlung.

Darüber hinaus wurde deren Engagement bei der Gedenkkerzen-Aktion, Jugendlagern, Arbeitseinsätzen auf deutschen Soldatenfriedhöfen im In- und Ausland, am Volkstrauertag und bei Wohltätigkeitskonzerten gelobt. Auch die Dienststellen am Fliegerhorst Fürstenfeldbruck beteiligen sich jedes Jahr an den im Herbst stattfindenden Sammlungen. Naturgemäß stellt hierbei die Offizierschule der Luftwaffe die größte Anzahl an Sammlerinnen und Sammlern und erzielt somit jedes Jahr aufs Neue ein überragendes Einzelergebnis. Bei der Sammlung der Soldaten des Standortes Fürstenfeldbuck kamen im letzten Jahr rund 32.000 Euro von Bürgern in den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Dachau zusammen. Brigadegeneral Hans-Georg Schmidt als Vertreter des Standortältesten Fürstenfeldbruck, Hauptfeldwebel Michael Fischer von der OSLw und Oberstabsgefreiter Falk Roth der im Auftrag des Standortältesten bei der jährlichen Vorbereitung der Sammlung mit verantwortlich zeichnet, wurden deswegen mit einer besonderen Ehrung bedacht. Als Zeichen des Dankes überreichte Sozialstaatssekretär Markus Sackmann ihnen stellvertretend für ihre Kameradinnen und Kameraden eine gerahmte Großaufnahme der deutschen Kriegsgräberstätte in Sologubowka. Der Friedhof befindet sich circa 70 Kilometer südlich von St. Petersburg in der Russischen Föderation und wurde im Jahr 2000 eingeweiht. Das Projekt gliedert sich in drei Teilbereiche: den Friedhof mit Zubettungsmöglichkeiten für bis zu 68.000 Toten als Ort der Erinnerung und Mahnung, einen Friedenspark und die Kirche Mariä Himmelfahrt, in deren Kellergewölben sich während der Kriegsjahre ein Lazarett für deutsche Soldaten befand. Inzwischen ruhen auf dem fünf Hektar großen Gelände mehr als 45.000 Gefallene des Zweiten Weltkrieges.

Meistgelesene Artikel

Mülleimer peppen Stadtbild auf

Fürstenfeldbruck – Schülerunternehmen „Royal Trashmasters“ verschönert in Zusammenarbeit mit der Stadt Abfallbehälter der Innenstadt mit …
Mülleimer peppen Stadtbild auf

Parteiloser Thomas Lutzeier kandidiert

Fürstenfeldbruck – „Ich mache es! Ich will Bürgermeister werden!“, dies gab Thomas Lutzeier am Sonntag in facebook in einer Gruppe bekannt, die er …
Parteiloser Thomas Lutzeier kandidiert

Brucker SPD positioniert sich für 2017

Fürstenfeldbruck – Die Fürstenfeldbrucker SPD bringt sich für die anstehende OB-Wahl in Stellung. Mit den Themenschwerpunkten Verkehr, städtischen …
Brucker SPD positioniert sich für 2017

Kommentare