Brandgefährlich trocken - Luftbeobachter aus Fursty seit einer Woche für fünf Landkreise aktiv

Luftbeobachter Andreas Lohde und Einsatzpilot Dr. Ing. Markus Schönflug vor der Einsatzmaschine der Flugsportgruppe der Bundeswehr

Seit Dienstag vergangener Woche, 12. 4. 2011 sind die Luftbeobachter der Luftrettungsstaffel aus Fürsty nun schon jeden Nachmittag im Luftraum über den Landkreisen Fürstenfeldbruck Dachau, Starnberg, Landsberg, Weilheim-Schongau und bis hinauf in den Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm unterwegs, um bei der extremen Trockenheit im Auftrag der Regierung von Oberbayern Entstehungsbrände rechtzeitig zu melden.

Zweimal täglich um 13:30Uhr und um 16:00 Uhr sind die Einsatzmaschinen vom Gelände der Bundeswehr auf dem Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck zu ihren je zweistündigen Überwachungsflügen gestartet. „Die ehrenamtlichen Piloten und Luftbeobachter entdeckten dabei im Durchschnitt pro Flug einen Brand“ berichtet Walter Pausch, Stützpunktleiter der Brucker Einsatzstaffel. „Immer wieder konnte durch das rechtzeitige Melden der Brandorte an die Leitstellen größerer Schaden verhindert werden“, erläutert Luftbeobachter Andreas Lohde. Eine Warnung hat auch die Regierung von Oberbayern herausgegeben: Wenn nun der ersehnte Regen kommt erhalten Mensch und Maschine eine verdiente Verschnaufpause – denn der Sommer hat noch nicht einmal begonnen. In Oberbayern besteht weiterhin hohe Waldbrandgefahr. Die Regierung von Oberbayern ordnet daher im Einvernehmen mit dem Amt fur Ernahrung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen a. d. Ilm bis einschließlich Mittwoch den, 27. April 2011 die tagliche Luftbeobachtung für alle Stutzpunkte der Luftrettungsstaffel in Oberbayern an. Die Luftbeobachtung ist eine Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung. Der allgemeine Waldbrandgefahrenindex weist aktuell für Oberbayern eine hohe Waldbrandgefahr aus (Stufe 4). Besonders gefährdet sind Walder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder. Die vorbeugende Luftbeobachtung findet zweimal täaglich in der Zeit von 13 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit mit ausgebildeten Luftbeobachtern statt. Die Regierung von Oberbayern bittet wegen der bestehend hohen Waldbrandgefahr dringend darum, in einem Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Meter entfernt davon keine offene Feuerstatte zu errichten oder zu betreiben, kein beaufsichtigtes Feuer anzuzünden oder zu betreiben, keine Bodendecken abzubrennen oder Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise abzusengen. Außerdem dürfen in einem Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Meter entfernt davon kein offenes Licht angezündet oder verwendet werden, keine brennenden oder glimmenden Sachen weggeworfen oder sonst unvorsichtig gehandhabt werden. Es darf im Wald auch nicht geraucht werden. Dies gilt auch für Waldbesitzer und für Personen, die im Wald mit Arbeiten beschäftigt sind, sowie für Jäger. Die Regierung von Oberbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten fur Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die Luftbeobachter kommen aus den Bereichen der Katastrophenschutzbehörden. Weitere Informationen erhalten Sie von: www.lrst-oberbayern.de .

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