Brotprüfung der Bäcker-Innung im Foyer der Sparkasse - Kruste, Krume und die richtige Zusammensetzung spielen eine Rolle

29 Bäcker-Brote im Wettstreit

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Zeigten sich begeistert vom Ergebnis der diesjährigen Brotprüfung (h. v. li.): Sparkassenchef Klaus Knörr, Bäcker Max Wimmer, Ehrenobermeister Lukas Drexler, Sparkassen-Vorstandsmitglied Werner Pfab, (v. v. li.): Brotprüfer Manfred Stiefel, Obermeister Werner Nau und Ehrenobermeister Franz Höfelsauer.

Fürstenfeldbruck – Der Duft frischen Brotes begrüßte die Kunden der Sparkasse Fürstenfeldbruck am Vormittag des 25. Mai schon im Foyer der Bank an der Hauptstraße in der Kreisstadt. Hier wurde heute nicht nur über Konten, Zinsen und Auszüge gesprochen, sondern hier standen Duft, Kruste und Geschmack im Mittelpunkt. Es war wieder einmal der Tag der Brotprüfung, der sich die Bäckereien der Innung einmal im Jahr auf freiwilliger Basis stellten. „Wir führen seit Jahren die Prüfung unseres Brotes immer an einem öffentlichen Ort durch“, klärte Ehrenobermeister Franz Höfelsauer über den Standort auf.  

 „So sehen die Kunden, dass die Bäcker immer daran arbeiten, sich zu verbessern. Ich freue mich, dass die Qualität unseres Brotes über viele Jahre stets gleichbleibend hoch ist. Immer wieder schön anzuschauen ist vor allem die Vielfalt der angebotenen Brote.“ Und das diesjährige Ergebnis bestätigte die Aussage des ehemaligen Obermeisters der Bäckerinnung. 29 verschiedene Brotsorten und zwei Semmelproben der Bäckereien Werner Nau aus Grunertshofen, Max Wimmer und Wilhelm Bücherl aus Fürstenfeldbruck sowie Josef Drexler aus Jesenwang und Xaver Rackl aus Olching nahmen diesmal an der Brotprüfung durch den unabhängigen Qualitätsprüfer Manfred Stiefel vom Institut für die Qualitätssicherung von Backwaren (IQBack) e. V. teil.

Neben dem Geschmack spielen vor allem die Kruste, die Krume sowie die richtige Zusammensetzung der Backwaren eine entscheidende Rolle bei der Bewertung. Genau genommen werden sechs Kriterien sensorisch geprüft: Form und Aussehen, Oberfläche und Kruste, Lockerung und Krumenbild, Struktur und Elastizität, Geruch und Geschmack. Dass sich die Qualität der regionalen Backwaren sehen lassen kann, unterstreichen die Ergebnisse: alle 29 Brote sowie die zwei Brötchen erhielten das Prädikat „sehr gut“ bzw. „gut“. „Ich bin mit der Qualität sehr zufrieden“, sagte Stiefel, der ca. 8.000 Produkte im Jahr prüft. „Ich habe in Fürstenfeldbruck das gewohnt hohe Niveau vorgefunden, was mich als Prüfer freut und mir die Arbeit leicht macht.“ „Die Qualitätsprüfung dient nicht nur in allerbester Weise der Qualitätssicherung, sondern auch der Darstellung der eigenen Qualität nach außen“, sagte Obermeister Werner Nau. „Ich kann eigentlich nur jeder Bäckerei empfehlen, an der jährlichen Prüfung teilzunehmen.“ Mit dem Ergebnis sei er hochzufrieden. „Besser geht es fast nicht mehr.“ Es habe sich wieder einmal bestätigt, dass die Bäcker der Innung Backwaren in sehr hoher Qualität herstellen. Unter den getesteten Broten befand sich auch ein neu kreiertes Senfbrot. Hergestellt aus Bio-Weißbrot des Brucker Landmehls mit Senfkörnern aus der Senfproduktion von scharfem Senf, erklärte Obermeister Nau. Der charakteristische Geschmack des Brotes, das es jetzt erstmals auch zu kaufen gibt, ist im Nachgang schwach süßlich mit „senfigem“ Geschmack.

Dieter Metzler

 

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