Brucker Agentur für Arbeit wird Weilheim zugeordnet - Bisheriger Münchner Chef wechselt nach Berlin

Der Leiter der Agentur für Arbeit München, Bernd Becking (re.) geht nach Berlin. Landrat Thomas Karmasin (3.v.re.) überreichte ihm im Beisein von Johannes Loibl, Leiter Jobcenter (li.), Susanne Volkmer, AbtlgL Soziales LRA (2.v.li.) und Carolin Hufnagl, Geschäftsführerin Jobcenter (2.v.re.) zum Abschied das Buch „Der Landkreis Fürstenfeldbruck“. Foto: Dieter Metzler

Der Leiter der Agentur für Arbeit München, Bernd Becking, wechselt beruflich von der bayerischen Landeshauptstadt nach Berlin. Beim seinem Abschied im Brucker Landratsamt stellte er in einem Resümee die gemeinsamen Erfolge für den Landkreis heraus und lobte die gute Zusammenarbeit mit der Kreisbehörde. Doch nicht nur der Vorsitzende der Geschäftsführung der Münchner Agentur verlässt seinen Wirkungskreis, auch die Brucker Agentur ändert die Zuständigkeit. Ab dem 1. Oktober gibt die Münchner Zentrale ihre Zuständigkeiten für die Landkreise rund um die Landeshauptstadt ab. Die Kreisstadt Fürstenfeldbruck wird organisatorisch ab diesem Zeitpunkt Weilheim zugeordnet.

„Für die „Kunden“ ändert sich dadurch aber nichts“, betonte Becking bei seiner Abschiedsrede. Selbst Jugendliche, die im Landkreis wohnen, in München zur Schule gehen, müssen zur Berufsberatung nicht extra nach Weilheim, sondern können sich auch zukünftig in München beraten lassen, so der scheidende Agenturchef. Zu Fürstenfeldbruck pflege er stets ein besonderes Verhältnis, bekannte Becking eingangs seines Resümees über die dreieinhalbjährige Zusammenarbeit mit der Kreisbehörde. Schon als 19-Jähriger kam er an die Offizierschule der Luftwaffe, und auch danach führten ihn während seiner 26-jährigen Dienstzeit als Offizier immer wieder Verpflichtungen nach Fursty. „Ein Blick auf die Bilanz des Jobcenters Fürstenfeldbruck zum Ende meiner Tätigkeit verdeutlicht die Erfolge, die von einer – trotz zuweilen schwieriger Rahmenbedingungen – motivierten Mitarbeiterschaft beider Träger in der gemeinsamen Einrichtung erzielt wurden: Waren im Mai 2011 noch über 3.400 Haushalte, zum Teil als Folge der Finanzkrise, auf Grundsicherungsleistungen angewiesen, waren dies im Mai 2012 rund 200 Haushalte weniger“, so Becking weiter. Von einer besonderen Herausforderung berichtete die Geschäftsführerin des Brucker Jobcenters, Carolin Huber, bei der Vermittlung der in Puchheim angesiedelten 90 irakischen Flüchtlingsfamilien. Hier gelang es, die Familienvorstände (Vätern) zumindest Teilzeitjobs zu vermitteln, damit sie nach der Arbeit ihre mangelhaften Sprachkenntnisse verbessern. Auch für die Mütter gibt es Sprachkurse, berichtete Hufnagl, während die Kinder betreut werden. Weitere Brennpunkte stellen die Vermittlung von alleinerziehenden Frauen sowie von Jugendlichen dar. Auch hier konnte das Jobcenter Erfolge verbuchen. So waren beispielsweise bei den Jugendlichen fast elf Prozent im Mai 2012 weniger als 2011 in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet.

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