Brucker AWO-Projekt durch Bündnis für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet

Die Familien- und Jugendhilfe des Kreisverbands Fürstenfeldbruck der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gewann für ihr Projekt Interkulturelle Lernstube in der Heimstättenstraße 31 im Westen Fürstenfeldbrucks einen mit 2000 Euro dotierten Preis des Bündnisses für Demokratie und Toleranz. Die Preisverleihung fand in einer zentralen Feierstunde für alle fünf Preisträger Südbayerns im Jugendgästehaus in Dachau statt. Susanne Raßer und vier ihrer Mitstreiterinnen nahmen die Auszeichnung aus den Händen der beiden Bundestagsabgeordneten und Bündnis-Beiräte Gabriele Fograscher (SPD), Nördlingen, und Stephan Mayer (CSU), Altötting, entgegen. Weitere Preisträger kamen aus Dachau, Augsburg, München und Kraiburg. Insgesamt gab es in ganz Deutschland 53 Preisträger.

Die Interkulturelle Lernstube fördert Kleinkinder zwischen 18 Monaten und vier Jahren in ihren kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Vor allem geht es jedoch darum, ihnen eine deutsche Sprachkompetenz noch vor dem Vorschulalter zu vermitteln, wie Susanne Raßner im Gespräch mit dem Reporter des „Kreisboten Fürstenfeldbruck“ betonte. Das Projekt qualifiziert jedoch auch junge zweisprachige Frauen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, zur Mitarbeit in den fortlaufenden Mutter-Kind-Gruppen unter Leitung jeweils einer Sozialpädagogin und zweier qualifizierter Helferinnen. Mit zur Preisverleihung waren vier von ihren gekommen: Nursen Gencer und Destegül Yildiz (zuständig für Türkisch), Lulieta Spahijaj (Albanisch) und Nana Grüner aus Togo in Westafrika. Wie Nursen Gencer unserem Reporter sagte, werde gemeinsam gesungen oder es würden Bilderbücher angeschaut und dann alles in die verschiedenen Sprachen übersetzt, damit die Kinder die deutschen Begriffe dazu lernen. Das Projekt läuft laut Susanne Raßner seit Februar 2007 und wird drei Jahre lang bis einschließlich Januar 2010 von der Aktion Mensch gefördert. Dann müsse man sehen, wie das Projekt weiter finanziert werden könne.

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