Brucker Künstler Barbato Bruno verhilft Rathaus zu Bürgermeister-Galerie

Bereits vor 2 Jahren waren sie als Ehrengäste zum Tag des offenen Rathauses eingeladen: Alle noch lebenden, ehemaligen Stadtoberhäupter der Kreisstadt. Barbato Bruno fertigte zu diesem Anlaß Bürgermeister-Porträts, die von Eva-Maria Schumacher (1990-96) bis zu Anton Uhl (1945-46) reichten und jetzt einen festen Dauerplatz im Erdgeschoß des Rathaus-Längsbaues erhielten.

In Anwesenheit des so vielseitig begabten Brucker Gastronomen, Musikers und Zeichners Bruno fand die Einweihung der kleinen Galerie mit sieben Porträts statt. Das Öffentlichkeitsbüro der Großen Kreisstadt hat darüberhinaus online einen Rückgriff auf weitere Persönlichkeiten an der Stadt- und Marktspitze bis zu den Anfängen des 19. Jahrhunderts getan. Alle mit den Angaben zu ihrer Amtszeit, zu Berufs- und Lebensdaten, so vorhanden. Seit Joseph Keller (Amtsperiode 1894-1900) bis zu Franz Xaver Stadelberger (Amtsperiode1814-24) allerdings ohne Foto, was leider auch den sehr verdienten, lang-jährigen Markt-Magistratsvorsitzenden Johann Baptist Miller (Amtsperiode 1857-1893) betrifft. Einzige Foto-Ausnahme: Bernhard Hayd (1852). Der Süditaliener Barbato Bruno, seit 40 Jahren in Deutschland zu Hause („Bruck ist meine erste Heimat!“) verbindet seit 25 Jahren das gastronomische und künstlerische Geschehen in der Kreisstadt mit seinem persönlichen Befinden. Seit einem beruflich-gastronomischen „Intermezzo“ von 10 Jahren im benachbarten Mering ist er seit 1999 wieder in der Brucker Innenstadt und guten Stube in gleich zwei Etagen an der Schöngeisinger Straße zu finden. In den 80er Jahren hat er sich dazu ein Familiendomizil im Landkreiswesten in Mittelstetten geschaffen, das heute von Tochter Iasabella mit Mann und vier Kindern bewohnt wird. Den Mittelstettener Sängern war es jahrelang eine große Freude, den Akkordeonvirtuosen Bruno und Frau Lina nach den Chorproben mit gefühlvollen neapolitanischen Liedern in der Vereins-„Post“ unter sich zu wissen. Barbato Bruno heute: „Musik ist mein erstes Interesse, aber dann folgt die Poesie.“ Und: „Gastronomie ist der direkte Draht zum Menschen - und Kunst ist die Beilage.“ Der Künstler Barbato Bruno hat seit seinem Hiersein herauszufinden gesucht, wie wertvoll ein Mensch in Deutschland ist - unabhängig von Religion, Politik, Herkunft und Bildung. Von GÜNTER SCHÄFTLEIN, Fürstenfeldbruck - Bereits vor 2 Jahren waren sie als Ehrengäste zum Tag des offenen Rathauses eingeladen: Alle noch lebenden, ehemaligen Stadtoberhäupter der Kreisstadt. Barbato Bruno fertigte zu diesem Anlaß Bürgermeister-Porträts, die von Eva-Maria Schumacher (1990-96) bis zu Anton Uhl (1945-46) reichten und jetzt einen festen Dauer-platz im Erdgeschoß des Rathaus-Längsbaues erhielten. In Anwesenheit des so vielseitig begabten Brucker Gastronomen, Musikers und Zeichners Bruno fand die Einweihung der kleinen Galerie mit sieben Porträts statt. Das Öffentlichkeitsbüro der Großen Kreisstadt hat darüberhinaus online einen Rückgriff auf weitere Persönlichkeiten an der Stadt- und Marktspitze bis zu den Anfängen des 19. Jahrhunderts getan. Alle mit den Angaben zu ihrer Amtszeit, zu Berufs- und Lebensdaten, so vorhanden. Seit Joseph Keller (Amtsperiode 1894-1900) bis zu Franz Xaver Stadelberger (Amtsperiode1814-24) allerdings ohne Foto, was leider auch den sehr verdienten, lang-jährigen Markt-Magistratsvorsitzenden Johann Baptist Miller (Amtsperiode 1857-1893) betrifft. Einzige Foto-Ausnahme: Bernhard Hayd (1852). Der Süditaliener Barbato Bruno, seit 40 Jahren in Deutschland zu Hause („Bruck ist meine erste Heimat!“) verbindet seit 25 Jahren das gastronomische und künstlerische Geschehen in der Kreisstadt mit seinem persönlichen Befinden. Seit einem beruflich-gastronomischen „Intermezzo“ von 10 Jahren im benachbarten Mering ist er seit 1999 wieder in der Brucker Innenstadt und guten Stube in gleich zwei Etagen an der Schöngeisinger Straße zu finden. In den 80er Jahren hat er sich dazu ein Familiendomizil im Landkreiswesten in Mittelstetten geschaffen, das heute von Tochter Iasabella mit Mann und vier Kindern bewohnt wird. Den Mittelstettener Sängern war es jahrelang eine große Freude, den Akkordeonvirtuosen Bruno und Frau Lina nach den Chorproben mit gefühlvollen neapolitanischen Liedern in der Vereins-„Post“ unter sich zu wissen. Barbato Bruno heute: „Musik ist mein erstes Interesse, aber dann folgt die Poesie.“ Und: „Gastronomie ist der direkte Draht zum Menschen - und Kunst ist die Beilage.“ Der Künstler Barbato Bruno hat seit seinem Hiersein herauszufinden gesucht, wie wertvoll ein Mensch in Deutschland ist - unabhängig von Religion, Politik, Herkunft und Bildung. Seine Menschlichkeit ist in vielen Belangen nachahmenswert. Günter Schäftlein - Foto liegt vor! – Bildunterschrift: OB Sepp Kellerer und der Porträtist Barbato Bruno präsentierten u.a. das Bild von Altbürgermeister Willy Buchauer (1915-90), der als Bürgermeister in Fürstenfeldbruck noch immer die längste Amtszeit vorweist: 1962-78.

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