Brucks Eishockey-Juniorenspieler Kento Kato brach sich das linke Sprunggelenk - Aber ans Aufhören denkt der Sportler keine Sekunde

Kento Kato, dessen Vater Japaner und Mutter Deutsche ist, hat den Schock bereits überwunden. Mit sieben Jahren begann Kato beim EV Fürstenfeldbruck mit dem Eishockeyspielen. Foto: Dieter Metzler

Böse erwischt hat es Brucks Eishockey-Juniorenspieler Kento Kato beim Meisterschaftsspiel am 4. März gegen den EV Bad Wörishofen, das die Brucker mit 2:8 verloren. Im Schlussdrittel der Begegnung rauschte Kato mit einem Wörishofener und einem Brucker Spieler gemeinsam ungebremst in die Bande, wobei sich der 20-jährige Juniorenspieler einen Bruch des linken Sprunggelenks zuzog. Damit ist der 20-jährige Brucker Eishockey-Stürmer bei den beiden letzten entscheidenden Begegnungen um den Aufstieg in die Landesliga zum Zuschauen verurteilt.

Bereits einen Tag später wurde Kato am Vormittag im Brucker Klinikum operiert. Dabei wurde ihm eine Metallplatte eingesetzt, die in einem Jahr wieder entfernt wird. Doch schon diese Woche kann er das Krankenhaus verlassen, darf das Bein sechs Wochen lang aber nur teilbelasten. „Beim Rückspiel in Wörishofen möchte ich aber meine Mannschaft schon wieder anfeuern“, hat der gebürtige Brucker, dessen Vater Japaner und Mutter Deutsche ist, den Schock bereits überwunden und blickt zuversichtlich nach vorn. Mit Krankengymnastik und regelmäßigen Besuchen im Fitness-Studio will der junge Sportler verhindern, dass sich seine Muskulatur zu stark zurückbildet. Mit sieben Jahren begann Kento Kato beim EV Fürstenfeldbruck mit dem Eishockeyspielen. Und ans Aufhören denkt der zurzeit bei einem Brucker Baumarkt jobbende Kato auch nach der schweren Verletzung keine Sekunde. „Wenn die Saison nach dem Sommer wieder los geht, will ich natürlich dabei sein“, so der Eishockey-Stürmer, der im vergangenen Jahr die Wirtschaftsschule erfolgreich beendete und einen Ausbildungsplatz zum Industrie- bzw. Automobilkaufmann sucht.

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