70 Brunnen für Togo auf Initiative der Maisacher Aktion PiT-Togohilfe gestiftet - Margret Kopp als Initiatorin

Seit 28 Jahren engagiert sich Margret Kopp aus Stefansberg bei Maisach in und für Togo. Neben ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Verein „Aktion PiT-Togohilfe e.V.“ und ihrem im Jahre 2008 gegründeten kleinen Unternehmen „Togo-Contact“ setzt sich die CSU-Kreisrätin unermüdlich für verbesserte Lebensbedingungen in dem westafrikanischen Land ein.

Zu den gravierendsten Problemen in Togo zählt der Mangel an sauberem Trinkwasser, berichtet Kopp. Mag die Versorgung in den Städten noch einigermaßen funktionieren, so haben aber weniger als 50 Prozent der Menschen auf dem Land Zugang zu sauberem Wasser, so die ehemalige Französischlehrerin, die ein- bis dreimal im Jahr nach Togo fliegt. Nicht selten sind kilometerweite Strecken zur nächsten Wasserstelle zurückzulegen, um den Tagesbedarf für die Familie heranzuschaffen. Ein eigener Brunnen im Dorf bedeutet für die Frauen und Männer, mehr Zeit zu haben für die Feldarbeit, die Kinderbetreuung oder die Ausübung eines Handwerks. Für die Kinder bedeutet er, dass sie regelmäßig zur Schule gehen können, anstatt täglich weite Fußmärsche zu einer Wasserstelle zurücklegen zu müssen. Erst im November kehrte Margret Kopp von einer 14-tägigen Togo-Reise zurück, wo die Maisacherin mit der Blaskapelle Petershausen, verstärkt durch einige Maisacher Musiker, an einem Fest einer großen Brauerei in der Hauptstadt Lomé teilnahm. Mit dabei waren auch Josef und Rotraud Teichner aus Fürstenfeldbruck. Der ehemalige Leiter der Brucker Stadtwerke und die ehemalige Rektorin der Grundschule am Niederbronner Weg haben einem Dorf einen Brunnen gestiftet, den sie persönlich übergaben. 70 Brunnen wurden im Laufe der Jahre auf Initiative von Margret Kopp bisher gestiftet. Dennoch ist Margret Kopp stets auf der Suche nach weiteren Stiftern. Ein Brunnen kostet ca. 2.000 Euro, so Kopp. Allein schon die Kindersterblichkeit nehme durch sauberes Wasser rapide ab, erklärte die engagierte Maisacherin.

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