Datenautobahn - Fürstenfeldbruck und Mammendorf vertragseinig mit zwei Anbieter-Unternehmen

Bei der Unterzeichnung gewichtiger Verträge für die künftige Breitbandversorgung in der Hasenheide und Gde. Mammendorf: (v.li.) Gf. Karl Heinz Schönenborn Stadtwerke FFB, OB Sepp Kellerer, Mammendorfs 1. Bgm. Johann Thurner und Gf. Jens Prautzsch M-net Telekommunikation. Foto: Günter Schäftlein

OB Sepp Kellerer hatte es vorab als „großen Schritt auf dem Weg zur angemessenen Breitbandversor-gung“ angekündigt, abgesegnet durch den städt. Finanz- und Hauptausschuß. In die vertragliche Endfassung für das Breitband-Internet in FFB-Hasenheide ist nun auch die Gde. Mammendorf als eigener Entscheider eingeschlossen.

Abgeschlossen wurden die Verträge mit den Anbietern M-net Telekommunikation GmbH, München, und Stadtwerke Fürstenfeldbruck GmbH am 19. März im Brucker Rathaus. Es handelt sich um Investitionsvolumen von 130.000 Euro für das Brucker Gewerbegebiet Hasenheide/Kugelfang bzw. 150.000 Euro für das Mammendorfer Gewerbegebiet Kugelbichl und Haushalte. OB Sepp Kellerer: „Erleichtert wird diese Situation durch staatliche Zuwendungen, was immerhin 70% der Ge-samtkosten entspricht.“ Für Fürstenfeldbruck sind das immerhin 92.750 Euro und für die Gde. Mammendorf stolze 99.295 Euro. Gut, dass man damit früh genug bei der Staatsregierung vorstellig wurde, denn Förderungen auf dieser Schiene sind vorläufig auf Eis gelegt. Der Vertragspartner M-net ist seit dem Juli 1996 im Internet-Geschäft, inzwischen mit 700 Mitarbeitern und 230.000 Kunden im Netzgebiet Bayern und - neben den Großkommunen München, Augsburg, Erlangen - mit einem deutlich schwäbischen Land-Schwerpunkt. Der Umsatz 2011 wird mit 179 Mio Euro beziffert. Hauptanteilsgesellschafter sind die Stadtwerke München mit rund 64% und die Stadtwerke Augsburg Energie mit etwa 13%. M-net betont in der Präsentation, bei der glasfaserbasierten Erschließung von Städten und Gemeinden „eine Vorreiterrolle in Deutschland“ einzunehmen. Dank der hiesigen Kooperation mit den Stadtwerken Fürstenfeldbruck freue man sich, den Bedarf an zukunftsfähigen Internetanschlüssen bald auch im bisher unterversorgten Gewerbegebiet FFB-Hasenheide erfüllen zu können - und das bis Ende 2012. Es wäre eine Realität „vom digitalen Feldweg auf die digitale Autobahn …“ oder von 3 auf 50 Mbit/s. Stadtwerke-Gf. Karl Heinz Schönenborn und M-net-Gf. Jens Prautzsch sprechen von der notwendigen Anbindung an das weltweite Datennetz. Die Grundlage - so Schönenborn - legten die Stadtwerke in der Hasenheide schon bei vergangenen Baumaßnahmen mit Leerrohre (für das künftige Glasfasernetz) im Umfang von 2,5 Km; nur wenige hundert Meter wären für Ergänzungen erforderlich. Die bereits vorhandenen Kupferkabelverbindungen könnten mittels gegebener Technik für eine schnelle Internetverbindung ertüchtigt werden. Ertüchtigt dann für eine gewaltig gesteigerte Standortattraktivität und den Möglichkeiten für Video-Konferenzen, professionell ausgestattete Heimarbeitsplätze, onlinebasierte Bildungsmaßnahmen, Austausch großer Datenpakete und allen Vorteilen des neuen VDSL-Internetzugangs auch für Selbständige und Kleinbetriebe. Die technische Ausrüstung für das erfasste Gewerbe- und Wohngebiet in Mammendorf übernehmen die Stadtwerke FFB mit neuen Glasfaser- und Kupferkabeln. Die Gemeinde hält - so 1. Bgm. Johann Thurner - die bisherige Internetleistung von 3 Mbit für völlig unakzeptabel. Man rechnet mit einer Nutzerkapazität von rund 600 Anschlüssen für die künftige Hochgeschwindigkeitsversorgung. Mit dem Anschluß des „Kugelfang“-Gewerbegebietes auf 1,5 Hektar werden sich nach Einschätzung von FFB-Wirtschaftsförderer und Industha-Gf. Jürgen Koller für die „Hasenheide“ ebenfalls einige hundert Anschlüsse ergeben. Man sieht gemeinsam in eine fröhliche, hochelektronische Zukunft.

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