Bayernweite Initiative 10. Oktober im Veranstaltungsforum Fürstenfeld  unter Schirmherrschaft der Medizinerin Kathrin Sonnenholzner, MdL

Aktionstag "Diabetes bewegt uns"

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Dr. Maria Leitenstern-Gulden, Projektleiterin der Gesundheitstage, informierte im Vorfeld über den Aktionstag "Diabetes bewegt uns"

Fürstenfeldbruck - Am 10. Oktober findet im Rahmen der bayernweiten Initiative von 13 bis 17 Uhr "Diabetes bewegt uns" im Veranstaltungsforum Fürstenfeld statt. Der Aktionstag ist ein Projekt der Fürstenfelder Gesundheitstage und steht unter der Schirmherrschaft von Kathrin Sonnenholzner, MdL.

 

Eingeladen sind alle, die an Diabetes Typ 2 erkrankt sind, deren Angehörige und alle Interessierten. Neben umfassenden Informationen zu gesunder Ernährung bei Diabetes, zu den positiven Auswirkungen von Bewegung auf den Blutzuckerspiegel sowie zu Tabletten-/Insulindosisanpassungen gibt es auch einen Vortrag darüber, wie man einen diabetischen Fuß vermeidet, erkennt und behandelt. Dass bei Diabetes Bewegung die beste Therapie ohne Nebenwirkungen ist, können die Besucher bei einem 30minütigen Spaziergang auf dem Klosterareal selbst erleben - mit BZ-Messung davor und danach. Darüberhinaus gibt es an zahlreichen Präsentationsständen Informationen zum Thema und man hat die Möglichkeit, sein eigenes Diabetes-Risiko einschätzen zu lassen.

Im Vorfeld der Veranstaltung gab die Projektleiterin der Fürstenfelder Gesundheitstage, Dr. Maria Leitenstern-Gulden, bei einem Pressegespräch einen Einblick in die Erkrankung. Abzugrenzen ist Diabetes Typ 2 - eine chronische Stoffwechselkrankheit, die zu erhöhten Blutzuckerspiegeln führt- von Diabetes Typ-1, einer Autoimmunerkrankung. Der erhöhte Blutzucker schädigt langfristig Blutgefäße und Nerven. Zu den wichtigsten Diabetes Folgeerkrankungen gehören Schädigungen an den Augen (Netzhautschäden), Nierenschschäden, Herzinfarkt, Schlaganfall sowie ein diabetischer Fuß aufgrund von Nervenschäden an den Füßen. "Die Tendenz an Diabetes zu erkranken ist ansteigend, vor allem schon bei jüngeren Menschen", erklärt Dr. Maria Leitenstern-Gulden. Die Bezeichnung "Altersdiabetes" sei deswegen nicht mehr haltbar. Bei Diabetes Typ 2 spiele der Lebenswandel eine wesentliche Rolle für den Ausbruch der Krankheit. "Diabetes Typ- 2 ist eine der wenigen Krankheiten, die man durch die Lebensweise nahezu verhindern und Komplikationen vermeiden kann", so Dr. Maria Leitenstern-Gulden. Übergewicht und Bewegungsmangel fördern das Entstehen von Diabetes, ebenso die genetische Veranlagung. "Die Disbalance zwischen Energieverbrauch und Energiezufuhr führt zu einer Störung im Zuckerstoffwechsel, was wiederum zu einem zu hohen Glukosegehalt im Blut führt". Dr. Maria Leitenstern-Gulden wies abschließend darauf hin, dass es bei Diabetes das Wichtigste sei, die Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren!

Nicole Burk 

 

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