Eigene Modenschau kreiert - Märchenhafte Facharbeiten am Puchheimer Gymnasium - Zum letzten Mal vor dem G8

Ein munterer Mode-Reigen in der Aula des Puchheimer Gymnasium bei der Vorstellung der selbstgefertigten Creationen . Foto: Günter Schäftlein

Zum letzten Mal traten die Leistungskursschülerinnen um Kunstlehrer Peter Geiger in der vollbesetzten Aula in das Licht der Öffentlichkeit - in zauberhaften, selbstentworfenen Moden und Accessoires für Mädchen und junge Frauen. Durch das G8 wird es künftig keine Leistungskurse mehr geben. Angesichts der kreativen Einfälle und dem Elan der Schüler ist das Bedauern darüber groß.

Simone Schülein aus dem Leistungskurs K13 begann mit dem Thema „Schneewittchen“ oder auch „Mone’s märchenhafte Kleider“ - die Nachempfindung zu Märchen-Moden. Für die nachfolgende Multimediashow mit futuristischen Outfits, zu Filmen und die weiteren modischen Kreationen zeigten sich Laura Enzmann, Sandra Ettenhuber, Jana Pahlke und Isabel Oberländern verantwortlich - und natürlich der „Kunst-Boß“ und Kommentator Peter Geiger: „Es läuft großartig. Die wollen alle nur Spaß und ein bisschen Anerkennung.“ Mit alle waren natürlich auch die „Models“ aus den Klassen 8 bis 12 gemeint, die schwungvoll oder auch verhaltener, in jedem Fall gekonnt wie die großen Vorbilder über den Laufsteg tanzten, schwebten oder auch mal fester stapften, je nach Temperament. Geiger: „Die Creativ-Mädchen haben sich für ihre selbstentworfene Mode die vorführenden Schülerinnen ganz genau ausgesucht … ihnen die Sachen sozusagen auf die Figur geschneidert.“ Jedes Model erhielt reichlich Beifall aus den dicht gedrängt sitzenden Reihen der Mitschüler/innen .Für die vorgeführten Entwürfe ebenso wie für’s Auftreten, für Mode mit Namen von „Glassarg“ bis „Männergift“. Simone Schülein, 19, verriet beim Interview, dass man auf diesen stolzen Augenblick und Auftritt immerhin 1 ½ Jahre hingearbeitet habe. Und: „Wenn man mit Herrn Geiger zusammenarbeitet, kann man sich verwirklichen.“ Die Modenschau war jedoch nur ein Teil des Abends im Puchheimer Gymnasium, wenn auch der bedeutendste Teil. Es gab auch entworfene Lampen-Gestaltungen zu bewundern, ebenfalls aus dem „letzten Leistungskurs“ und der Naturnachempfunden.. Und nicht zu vergessen die Jungs in der technischen Schaltzentrale: Felix und Max aus der 9c und 8c, zuständig für Licht, Ton/Musik und Bilder.

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