Einweihung Landwirtschaftsschule Puch - Landkreis FFB feierte mit politischer Prominenz seine neue Vorzeige-Schule

Schüler/innen sind bereits in die neue Landwirtschaftsschule Puch eingezogen … sie kommen auch aus den umliegenden Landkreisen wie Dachau und Landsberg. Fotos: Günter Schäftlein

Die Einweihung der neuen Landwirtschaftsschule am 10. Juni 2011 auf dem ehemaligen Gelände des Versuchsguts gibt einen gelungenen Vorgeschmack auf das, was noch vom Freistaat und Bauernverband zur Abrundung dieses wegweisenden „Grünen Zentrums“ folgen wird.

Vorbildlich und entsprechend dem Leitbild des beteiligten Hans-Jürgen Gulder als Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, entstand mit der Schule ein „Haus des Holzes“. Ergänzt durch die Beheizung mit Holzpellets und einer Energiegewinnung durch Photovoltaik. Im schulischen Angebot ist alles heute Notwendige auf zwei Etagen vorhanden: Aula, drei Lehrsäle, je ein EDV- und Medienraum, Hausarbeitsraum, Lehrküche, Speisesaal, Waschküche, Lehrerzimmer und Vorratsräume. Schulleiter Alois Pfluger übernahm am Ende des Festaktes in der ebenfalls neuen Maschinenhalle von Landrat Thomas Karmasin und Architekt Franz Balda einen noch warmen Brezn-Hausschlüssel und vom Kreisbauernverband ein Apfelbäumchen mit besten Wachstumswünschen: Alles unter dem Schul-Motto, „Lust auf Bildung“ zu bekommen. Landrat Thomas Karmasin begrüßte die Gäste der Staatsregierung, Landtag, Bezirks- sowie Kreistag und der Stadt Fürstenfeldbruck. Er dankte den Bauausführenden für eine terminliche Punktlandung, dem Berliner Konjunkturprogramm II für 2,6 Mio Euro Förderbetrag bei diesem schulischen Bauwerk und insbesondere dem 1. Landtags-Vizepräsidenten Reinhold Bocklet, „der dafür gesorgt hat, dass guter politischer Wille nicht zwischen den schier unglaublichen Mühlsteinen der Bürokratie zerbröselt worden ist.“ Es schlossen sich Grußworte an von OB Sepp Kellerer, von Martin Neumeyer für Staatsminister Helmut Brunner, von MdL Max Weichenrieder vom Bayer. Bauernverband und MdL Bocklet, der seinen besonderen Dank aus interner Sicht an den anwesenden Staatsminister Georg Fahrenschon. Der Angesprochene sah die Aufgaben der Landwirtschaft in den letzten zwanzig Jahren gewandelt wie in keiner anderen Branche: Vom globalen Wettbewerb zum Überangebot bis zu Preisschwankungen, extremen Anforderungen in der Umweltschonung und der Lebensmittelsicherheit. Die Haus-Segnung nahmen Dekan Stefan Reimers für die ev. Kirche, Dekan Albert Bauernfeind für die kath. Kirche und Pater Tassilo von der Erzabtei St. Ottilien vor. Der Festakt wurde musikalisch umrahmt von der Blaskapelle Schöngeising.

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