93prozentige Erfolgsquote bei den Handwerkerinnen und Handwerkern der Münchner Meisterschulen

 Meisterschüler erfolgreich

Fürstenfeldbruck, Position Informationstechnik:  Andreas Strunz , Alling , Metallbau Florian Hunger, Emmering, Installateure und Heizungsbau   Roland Schmid,  Geltendorf, Installateure und Heizungsbau,  Florian Naßl, Alling Elektrotechnik,  Moritz Englberger,  Emmering, Feinwerkmechanik  Alexander Dotterweich, Grafrath. Informationstechnik  Michael Breuer,  Germering. Informationstechnik  Philipp Helml , Germering.   Installateure und Heizungsbau,  Marcus Bodner,  Germering, Friseure Angela Lupo, Germering. Zahntechnik  Manfred Lapschies,   Alling,  Installateure und Heizungsbau,  Sebastian Mayr, Tegernbach.

München/Landkreis FFB - Einen erfolgreichen Jahrgang schickten die Münchner Meisterschulen am Ostbahnhof hinaus ins Wirtschaftsleben. 321 junge Frauen und Männer bestanden die Meisterprüfung. Nach einer würdigen Eröffnung der Meisterehrung durch das Musikensemble des Karlsgymnasiums München-Pasing und einer Gedenkminute für die Attentats-Opfer der letzten Woche wurden die Gäste von Schulleiter Oberstudiendirektor Georg Junior im Saal im Alten Rathaus der Landeshauptstadt München begrüßt.

Von 345 zur Prüfung angetretenen Handwerkerinnen und Handwerkern, die im vergangenen Schuljahr an den Münchner Meisterschulen am Ostbahnhof die Schulbank gedrückt hatten, bestanden 321 die diesjährige Meisterprüfung. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 93 Prozent.

Die Absolventen kamen aus den Bereichen Elektrotechnik (109), Friseurhandwerk (30), Feinwerkmechanik (23), Informationstechnik (14), Installateur/Heizungsbau (88), Landmaschinenmechanik (16), Metallbau (21) und Zahntechnik (19). Die Herkunftsländer der jungen Meister reichten von Argentinien bis Vietnam, wobei die Alterspanne zwischen 19 und 46 Jahren lag. Der Schulleiter gratulierte den frisch gebackenen Meistern zu einem erfolgreich absolvierten, anstrengenden und mit vielen Herausforderungen gespickten Jahr.

 Ein besonderer Dank galt dem Förderverein, dem Freundeskreis der Meisterschulen, für zahlreiche Angebote für Schüler und die finanzielle Unterstützung der Schule. Es folgte eine Rede der dritten Bürgermeisterin Christine Strobl. Sie hob die Besonderheit der Meisterschulen als Zweckverband der Landeshauptstadt München und der Handwerkskammer hervor: Die Lehrkräfte stellt die Landeshauptstadt und die Ausstattung stammt von der Handwerkskammer. Sie verwies auf die Kampagne „Elternstolz“. Mit Unterstützung der Stadt München wird hier für eine Berufsausbildung im dualen System geworben.

Die berufliche Bildung als Standbein der bundesdeutschen Wirtschaft führt zu hochqualifizierten Abschlüssen. Eltern und Meister können auf die Eröffnung dieser wunderbaren Perspektive stolz sein. Anschließend gratulierte auch der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern Dieter Vierlbeck den Absolventen. Betont wurde die herausragende Rolle der Meister für die Erfolge unserer Wirtschaft durch ihre Fach- und Führungskompetenzen. Sie sind die Grundlage erfolgreich in der Wirtschaft tätig zu sein und Ausbildungsplätze zu schaffen.   Vierlbeck beglückwünschte auch die Schüler zur richtigen Entscheidung für die Meisterschulen am Ostbahnhof.

Im Hinblick auf die neuen Herausforderungen wie der strukturelle Wandel und die fortschreitende Digitalisierung im Handwerk bieten die Meisterschulen die ideale Basis für das notwendige lebenslange Lernen. Der Schülersprecher Michael Franz Kern, der seinen Meister im Bereich Elektrotechnik abgelegt hat, hob nach seiner Gratulation die Rolle des Handwerks in der Bundesrepublik Deutschland hervor: Deutschland hat keine Bodenschätze, sondern Meister.

Diese sollen die Zukunft des Landes mitgestalten. Er betonte die Rolle der Eltern, Freunde und der Lehrer die die erfolgreiche Meisterausbildung für die Schüler erst möglich gemacht haben. Die besten Meisterschüler jeder Klasse erhielten als Anerkennung für ihre Leistungen zu ihrem Zeugnis eine Urkunde, unterzeichnet von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und einen Büchergutschein vom Freundeskreis der Meisterschulen überreicht. Die besten Abschlusszeugnisse erhielten mit einem Notenschnitt von 1,00 Metallbau-Meister, Florian Schneider 1,08 , Feinwerkmechanik-Meister Ludwig Kaltenhauser, 1,14 Elektrotechnik-Meister Stefan Oppenheimer 1,14, Elektrotechnik-Meister Anton Weber.

Dirk Winterhalter

 

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