Erstes Foodtruck Festival

Endlos schlemmen

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Die Organisatoren des Foodtruck Festivals in Fürstenfeldbruck (von links): Hansi Schmölz, Markus Bauer, Flo Altmann und Viktor Fischer
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Vielesser, kulinarische Feinschmecker und Probier-Freudige werden am 19. Juni die Qual der Wahl haben. Denn die Gastronomen Hansi Schmölz, Viktor Fischer und Flo Altmann organisieren mit Markus Bauer das erste Foodtruck Festival in Fürstenfeldbruck.

Der KREISBOTE FFB traf sich mit Markus Bauer. Er verrät wie es zum Foodtruck Festival in Fürstenfeldbruck kam und was dieses bietet und ausmacht.

Kreisbote: Was ist ein Foodtruck Festival?

Markus Bauer: Bei so einem Festival geht es hauptsächlich um‘s Essen und Trinken. Verschiedene Foodtrucks und Foodtrailer verkaufen auf einem Platz ihre unterschiedlichen Gerichte, die der Käufer direkt auf die Hand bekommt, aber vor Ort frisch zubereitet werden. 

Kreisbote: Gibt es einen Unterschied zwischen Foodtrucks und Foodtrailer?

Original Foodtrucks sind MT45 Frightliner, Foodtrailer sind Anhänger, aus denen das Essen verkauft wird. Beides sowie die Idee eines Foodtruck Festivals kommt ursprünglich aus Amerika.

Kreisbote: Wie viel Ähnlichkeit haben diese mit Imbissbuden?

Das Essen der Foodtrucks hat nichts mit den üblichen Imbissbuden gemeinsam. Es geht um gesunde, ausgewogene, selbstgemachte und teils regionale Speisen, die frisch zubereitet werden.

Teilweise erfinden Foodtrucker neuartige und innovative Eigenkreationen. Hot Dogs sind nicht einfach nur Hot Dogs und Burger ist nicht gleich Burger.

Kreisbote: Wie fanden solche Festivals den Weg nach Deutschland?

Ihren Ursprung haben die Festivals in Amerika. Die Grundbewegung in Deutschland begann in Nürnberg. Dort gründete sich die Organisation „FoodTrucks Deutschland“. Diese veranstaltete vor fünf Jahren mit sechs Trucks das erste Foodtruck Festival Deutschlands. Im letzten Jahr waren es 35 Trucks mit 10.000 Besuchern. Die Stadt ist damit die Hochburg der Foodtruck Festivals. „FoodTruckDeutschland“ hat diese Veranstaltung schließlich in andere Städte gebracht. Deshalb stand sie uns als Qualitätspartner bei der Kommunikation und der Truck-Aquise zur Seite.

Kreisbote: Wie kam die Idee nach Fürstenfeldbruck?

Hansi, Flo, Viktor und ich saßen im Winter zusammen, und dachten uns, dass so ein Foodtruck Festival etwas Tolles für Fürstenfeldbruck wäre. Die Stadt hat Viktor außerdem gefragt, ob er nicht etwas auf dem Volksfestplatz organisieren möchte, da das zweite Volksfest neuerdings wegfällt. Also haben wir angefangen zu planen. Nach der ersten Woche hatten wir bereits 18 Zusagen von den besten Foodtruck-Betreibern in Deutschland.

Kreisbote: Auf welche Trucks dürfen sich die Fürstenfeldbrucker freuen?

Als wir anfingen zu Planen rechneten wir mit 25 Trucks, jetzt sind es sogar 31 geworden. Wir decken die kulinarische Spannweite komplett ab. Wir haben Trucks mit Donats, Burger, Hot Dogs, Burritos, Kaiserschmarrn, Smoothies, Langos, Frozen Yogurt und vielem mehr dabei. Sogar einige völlig neuartige Gerichte werden angeboten. Vom Fleischesser bis zum Veganer wird also jeder etwas finden. Die Trucks kommen aus ganz Deutschland nach Fürstenfeldbruck unter anderem aus Nürnberg, Ingolstadt, Regensburg, München, Stuttgart, Salzburg, Zürich und Tutzing. Man kann sagen, es kommen Deutschlands beste Trucks zum Festival nach Fürstenfeldbruck.

Kreisbote: Wie sieht das Festival in Fürstenfeldbruck aus?

Die Trucks und Trailer stehen am 19. Juni von 12 bis 21 Uhr auf einer Hälfte des Volksfestplatzes in einem Kreis. In der Mitte werden Bars für Getränke aufgebaut. Auf der anderen Hälfte können die Besucher parken. Der Eintritt ist natürlich frei.

Kreisbote: Zu einem Festival gehört meist Musik, was ist als Rahmenprogramm geplant?

Wir organisieren ein Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein. Der Radiopartner 106,4 Top FM macht Musik, wir haben Bands und Straßenmusiker und Straßenkünstler eingeladen. Die Musik wird aber eher ruhig im Hintergrund laufen, denn beim Foodtruck Festival geht es hauptsächlich ums Essen und Trinken.

Für die Kleinen Gäste gibt es ein Kaspertheater, Kinderschminken, eine Ballschule und Kiddi Car.  außerdem kommt ein Kasperltheater, Aktionen für die Kids und mehrere Straßenmusiker.

Außerdem richteten wir einen kostenlosen Shuttleservice ein, der Gäste vom S-Bahnhof zum Volksfestplatz bringt.

Kreisbote: Mit wie vielen Besuchern rechnet ihr?

Das Interesse am Festival ging von Anfang an unerwartet durch die Decke. Auf der Facebookseite des Festivals haben sich bereits über 3.500 Nutzer die Veranstaltung vorgemerkt. Wir glauben somit an 6.000 Gäste mit der Tendenz nach oben.

Wer bei der Veranstaltung seinen Lieblings-Foodtruck wählt, hat die Chance auf Gewinne.

Das Interview führte: Miriam Kohr

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