Erster Eindruck vom

Der

erste Eindruck von der deutsch türkischen Moschee in Fürstenfeld (Buchenau) war sehr beeindruckend. Von außen ist sie ziemlich groß und schlicht gehalten, aber von innen sieht man förmlich, wie die Muslime mit viel Liebe zum Detail die Wände in den Gebetsräumen mit traditionellen Wandbemalungen verziert haben. Der Boden ist mit einem sehr weichen und angenehmen Teppich aus der Türkei ausgelegt und das Licht, dass durch die farbigen Fenster der Kuppel im männlichen Gebetsraum scheint, strahlt sehr viel Gemütlichkeit und Freundlichkeit aus. Dass die Muslime so aufgeschlossen waren und die Besucher herzlich aufgenommen haben war sehr erfreulich. Durch ihre fast familiäre Betreuung fühlte man sich wohl und herzlich willkommen. Kaum hatte der Besucher etwas von den türkischen Köstlichkeiten am Büffet probiert, wurde schon wieder etwas Neues angeboten. Zum Essen bereiteten die Frauen, in einem im Keller liegenden Raum, leckere Fladenbrote mit verschiedenen Joghurt-Saucen zu. Neben traditionellen Speisen wie z.B. Lahmacun (Türkische Pizza) oder in Blätter gerollter Reis, gab es auch Grillfleisch und Salat. Diese gesunde Küche überzeugte auch Besucher, die noch keine Erfahrung mit orientalischen Gerichten hatten. Zum Trinken boten die Gastgeber türkischen Tee an, der lediglich aus einem starkem und aromatischem Schwarztee besteht. Der Moscheeführer war immer geduldig und erklärte seine Religion ausführlich und versuchte den Besuchern diese so gut wie möglich zu vermitteln , damit diese sich ein Bild von den Vorschriften und Traditionen machen konnten. Abdulkadir Sökülmez (23) erklärte alles sehr locker und ohne Manuskript. Zum Beispiel zum Podium des „Imams“. Der Imam (übersetzt „der Vorsteher“ oder „das Vorbild“) ist die Person, die den Muslimen vorbetet und steht deshalb etwas höher, damit ihn jeder sehen und hören kann. Ein anderes Beispiel dafür war, dass in jeder Moschee eine Stelle an der Wand ist, wo diese nach außen gewölbt ist. Diese Wölbung zeigt den Muslimen die Gebetsrichtung (Mekka liegt im Osten) in die sie sich mit dem Kopf legen müssen. Jede gestellte Frage fand eine verständliche und ausführliche Antwort. Da man in der türkischen Gesellschaft sehr viel Wert auf die Erziehung und Förderung der Kinder legt, waren sehr viele Angebote auch für die jungen Besucher vorhanden, wie z.B. eine große Hüpfburg oder ein in der Tiefgarage aufgebauter Verkaufstisch mit Seifenblasen, Kopftüchern, Schmuck, und Helium-Luftballonen. Rundum bot der Tag der offenen Tür der Moschee viele Eindrücke und war so gut organisiert, dass es für Familien, die interessiert an anderen Kulturen und Bräuchen sind, der perfekte Familienausflug mit Kultur als auch mit Spaß in einem, war. Marie Ullrich

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