Fahrrad-Kampagne in Gröbenzell - Sicherheit ist ein Hauptthema

„Fahrrad, das ist Umweltschutz und Natur pur.“ Für Walter Voit, Ortsvorsitzender der Gröbenzeller Grünen, Grund genug eine Fahrradkampagne zu starten mit dem Ziel, das Wegenetz in der Gemeinde noch attraktiver und sicherer zu machen. Zudem könnte nach Ansicht der Grünen auch die Geschäftswelt im Gröbenzeller Ortszentrum von attraktiven Angeboten für Radler profitieren.

In diese Richtung zielt auch ein Antrag der Gröbenzeller Grünen ein Konzept zu erarbeiten, wie die Fahrradabstellsituation verbessert werden kann. Rund die Hälfte der Bürger würde nach Beobachtungen der Grünen mit dem Rad zum Einkaufen fahren. „Bessere Abstellmöglichkeiten bedeuten auch attraktiveres Einkaufen“, sagt Fraktionssprecher Markus Rainer. Dies müsse doch auch im Interesse des Einzelhandels liegen, so Rainer, der vor allem an die Kirchenstraße denkt. Ohne Aktivitäten des Einzelhandels sei die Gemeinde aber „relativ machtlos“, wie sich Rainer ausdrückt, der jedoch hofft: „Vielleicht können sich ja einige Geschäfte zusammentun.“ Mehr Möglichkeiten bestehen für die Verwaltung aber an anderer Stelle. So wollen die Grünen mit einer Befragung vor allem im Nordwesten der Gemeinde die Errichtung einer so genannten Fahrradstraße im Sonnenweg erreichen. In einer solchen Fahrradstraße könnten zwar Autos fahren, Radler seien aber bevorzugt. Verkehrsrechtlich sei so eine Fahrradstraße möglich, erläuterte Walter Voit. In der nächsten Zeit wollen die Grünen per Handzettel und Flyer eine Umfrage bezüglich der Akzeptanz einer solchen Straße starten. Für mehr Sicherheit will außerdem die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sabine Gramer-Muck sorgen. Dabei hat sie vor allem an der Olchinger Straße das Gebiet zwischen der Liegnitzer- und Zillerhofstraße im Auge, wo sich viele Großmärkte befinden. An deren Einfahrten komme es auf dem kombinierten Rad- und Fußweg des öfteren zu gefährlichen Situationen. Daher solle die Gemeinde beim Straßenbauamt erwirken, auf der Seite einen eigenen Radweg zu bauen. Die Parkplätze auf der Straße selbst würden sowieso wenig von Kunden genutzt. Häufig finden sich hier sowieso nur abgestellte Werbefahrzeuge“, hat Gramer-Muck festgestellt. Ihr Antrag, so die Grünen-Gemeinderätin komme bereits im Mai in den zuständigen Ausschuss. Den Aspekt Sicherheit hat auch Markus Rainer in der Richtung Puchheim führenden Lena-Christ-Straße im Auge. Dort fehle für Radler ein sicherer Bereich. Von der rechtlichen Seite, so Rainer, könne die Gemeinde hier durchaus selbst tätig werden. Alles in allem, so schätzen Rainer und Voit, könnten die gesamten Maßnahmen der Fahrradkampagne in diesem Jahr umgesetzt werden.

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