Schwere Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch im Bereich des Bahnhofes Fürstenfeldbruck 

Graffiti-Sprayer besprühten Eisenbahnwagen im Feldbahnmuseum und Waggons der Schweizer Zentralbahn in FFB

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Beim "Tag des Bergwerks und Tunnelbaus" im Oktober am 6. 10. 2013 anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Feldbahn- und Waldbahnmuseums  FFB von links: Betriebsleiter Feldbahnmuseum Heinz-Dietmar Ebert, Sohn Michael erster Vorsitzender, Jugendmitglied Benedikt Schneider, Enkel des Betriebsleiters und vollausgebildeter „Sani“ Maximilian Ebert sowie der zweite Vorsitzende Sven Wesenberg.

Fürstenfeldbruck - Die Graffiti-Szene hat wieder einmal  im Feld- und Waldbahnmuseum Fürstenfeldbruck in der Nacht von 5. auf 6. Januar 2014 zugeschlagen: Die Polizei Fürstenfeldbruck nahm die Schäden auf. Die Unterlagen gehen an Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft, nachdem auch drei Personenwagen des Zuges der Schweizer Zentralbahn betroffen sind, welcher sich zur Zeit im Bahnhof Fürstenfeldbruck befindet. 

Ermittelt werde wegen schwerer Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch im Bereich des Bahnhofes Fürstenfeldbruck, teilte Heinz Dietmar Ebert, Pressesprecher und Betriebsleiter  Feldbahn-Museum (Interessengemeinschaft Deutsche Feld- und Waldbahnen im Modelleisenbahnclub FFB e.V.) mit.

Zwei der vereinseigenen Normalspurwagen wurden Opfer von "Graffiti-Schmierfinken". Die Kosten muss mal wieder der Verein bezahlen.

Zwei von drei auf Privatgrund stehende normalspurige, vereinseigene Eisenbahnwagen wurden vermutlich in der Nacht von Sonntag auf Montag, 5./6. Januar 2014, im Feld- und Waldbahnmuseum Fürstenfeldbruck mit Graffiti besprüht. Die unbekannten Täter  waren offenbar über den Zaun in das Museumsgelände eingedrungen. 

Drei Personenwagen des Zuges der Schweizer Zentralbahn (Sonderzug), der sich zur Zeit im Bahnhof Fürstenfeldbruck befindet, wurden ebenfalls mit Graffiti beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen waren vier Sprayer am Werk. Über die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nichts bekannt. Die Unterlagen der Polizei gehen an die Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft, die Schäden wurden dokumentiert,  jedoch werden aus ermittlungstaktischen Gründen keine Fotos  zur Veröffentlichung freigegeben. 

Das Feld- und Waldbahnmuseum FFB  wurde schon mehrmals mit Graffiti-Sprayern konfrontiert. Wie Betriebsleiter Heinz Dietmar Ebert  berichtete, haben die Vereinsmitglieder sofort Reparaturarbeiten durchgeführt und die beschädigten vereinseigenen Eisenbahnwagen neu lackiert. Ebert: "Nur so kann man die Täter in der Graffiti-Szene treffen." 

Hedwig  Spies

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