Brucker Landfrauen luden für ihre Winterveranstaltung die Feng-Shui-Expertin Nina Traut nach Mammendorf ein

Landfrauen setzen auf Feng Shui

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Mit dem Kochbuch der Landfrauen bedankte sich die stellvertretende Kreisbäuerin, Margit Schmölzl (rechts), bei der Referentin Nina Traut für den informativen Vortrag.

Mammendorf – Die Brucker Landfrauen hatten für ihre Winterveranstaltung die Feng-Shui-Expertin Nina Traut nach Mammendorf eingeladen. Bei der Begrüßung betonte die stellvertretende Kreisbäuerin, Margit Schmölzl, dass es immer darum geht, sich neuen Dingen aufgeschlossen zu zeigen. So galt es im Rahmen der zweistündigen Veranstaltung heraus zu hören, was die fernöstliche Weisheit im Tagesablauf der Landfrauen verändern könnte.

Relativ schnell war klar, hier ist nach der Schnittmenge von zwei unterschiedlichen Welten zu suchen. Aber, es wurde auch deutlich, dass sich die Landfrauen im Prinzip tagtäglich mit dem Vortragsthema “Feng Shui in Haus und Garten” befassen. Denn dahinter verbirgt sich laut Nina Traut, das Wissen, wie sich der Mensch natürlich verhalten kann, um Harmonie im Lebensraum zu schaffen. Dabei sei die Natur das Vorbild. “Unsere Häuser sind aber meist gerade, glatt, hart und scharf gebaut”, war von der fachkundigen Referentin zu hören. In der Natur würden sich aber in erster Linie weiche Formen befinden. Scharfe Formen würden dort dagegen zur Verteidigung eingesetzt werden, was beispielsweise beim Igel der Fall ist. So konnte man schlussfolgern: Bauen wir unsere Häuser zur Verteidigung?

 Hier gelte es, sich Gedanken zu machen, was man mit einem Haus eigentlich bezwecken will. “Es geht darum, dass die Lebensenergie fließen kann”, stellte Nina Traut fest. Früher habe man mit Stein, Lehm und Sand gebaut. Heute ist Beton mit Eisenstäben ein gängiges Bauprinzip. Deshalb sei der Mensch von der Natur in gewisser Weise abgetrennt worden, weil im heutigen Lebensraum viele natürliche Elemente fehlen. Im Garten sollen pfeilgerade Wege vermieden werden. Dort könne mit großen Steinen, Steinformationen, Labyrinthe, Windspiele, Spiralen aus Kräuter und vieles mehr, Abhilfe geschaffen werden. Der Appell an die Landfrauen lautete, sich einfach die Natur genau anzusehen und die dort vorkommenden Elemente mehr in die Gestaltung des Lebensraumes einzubeziehen.

So sei zum Beispiel Holz ein Element, das für Wachstum und schnelle Entwicklung steht. Wasser bewegt sich nach unten und zur Seite, was zur Folge hat, dass damit Hohlräume ausgefüllt werden können. Weitere Elemente seien Feuer, Erde und Metall, die sich alle zusammen in einem “Fütterungs-,Kontroll- und Zerstörungszyklus” verhalten. So würde beispielsweise Holz das Feuer “füttern”. Wenn das Feuer abgebrannt ist, kommt die Asche der Erde zugute. In der Erde befindet sich Metall, das geschmolzen wird und mit Wasser gelöscht wird. Anderseits können sich die Elemente gegenseitig zerstören, was beim Löschen des Feuers mit Wasser der Fall sei.

Georg Johannes Miller

 

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