„Jesenwanger, ihr seid Spitze!“

Kalte Dusche von der Feuerwehr für BR Radler

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Mit einer erfrischenden Dusche empfing die Freiwillige Feuerwehr die BR-Radler beim Zwischenstop auf dem Jesenwanger Flugplatz.

Jesenwang – Ganz Jesenwang schien am dritten August auf den Beinen zu sein, als die 1.200 Teilnehmer der diesjährigen Radltour des Bayerischen Rundfunks auf ihrer ersten Etappe von Weilheim nach Friedberg in Jesenwang abbogen, um auf dem Flugplatzgelände einen zweistündigen Mittags-Stopp einzulegen. Das kleine Dorf bereitete den Radlern der 26. BR-Tour einen perfekten Empfang und sorgte dafür, dass es sowohl den Aktiven als auch dem BR-Team während des Aufenthalts an nichts mangelte.

Entsprechend heimsten die 150 Helferinnen und Helfer der Jesenwanger Vereine von allen Seiten ein großes Lob ein. „Jesenwanger, ihr seid Spitze“, riefen selbst die beiden BR-Moderatorinnen in den Äther, als sie live aus Jesenwang sendeten. Besonders angetan zeigten sich die Radler von dem tollen Ambiente, dass der Jesenwanger Flugplatz bot. „Unter einem Flugzeug haben wir noch nie Brotzeit gemacht“, meinte eine Radler-Gruppe, die den schattenspendenden Platz unter einer Flugzeugtragfläche zum Ausruhen dem Platz auf der Bierbank vorzog, obwohl auch die unter großflächigen Sonnenschirmen standen. Begeistert zeigten sich auch die BR-Radler von der kühlen Flugzeughalle, die ebenso Platz zum Ausruhen bot. Unter dem Hallendach hingen etliche Flugzeuge, die so manchen bewundernden Blick erhielten. Für Flugplatzbetreiber Max Walch Junior stellen Großereignisse an und für sich kein Problem dar, finden doch jährlich auf seinem Flugplatzgelände Anfang Oktober Oldtimertreffen statt, zu dem Tausende von Besuchern strömen (heuer am 3. Oktober). Gemeinsam mit der Gemeinde organisierte man die „Mittagspause“ für die BR-Radler. Bürgermeister Erwin Fraunhofer und Walch nahmen alle ortsansässigen Vereine mit ins Boot. Einen Monat lang bereiteten sich die Gemeinde und die Vereine auf dieses Großereignis vor. Eine große Herausforderung für das 1.600-Seelen zählende Dorf, doch alle packten tatkräftig an, selbst der stellvertretende Landrat und ehemalige Jesenwanger Bürgermeister Hans Wieser. Fast auf die Minute pünktlich, gegen 12.30 Uhr, tauchten die BR-Radler nach 40 Kilometern am Flugplatzgelände auf, drehten noch eine Ehrenrunde auf dem Flugfeld, wo sie sich auch noch eine erfrischende Abkühlung abholen konnten. Die Freiwillige Feuerwehr spendierte ihnen eine willkommene Erfrischung, indem sie die Radler mit einem feinen Sprühregen aus dem Feuerwehrschlauch begrüßte. BR-Moderatorin Conny Glogger, die dem Tross in einem nostalgischen Polizei-VW-Bus vorausfuhr, bedankte sich über Lautsprecher für den tollen Empfang. Der Startschuss für die 26. BR-Radltour fiel am Montag, 3. August, in Weilheim. Die erste Etappe der insgesamt sechs Etappen mit einer Gesamtstrecke von 485 Kilometern und zu bewältigenden 3.800 Höhenmetern führte die 1.200 Radler nach Friedberg, wo sie gegen 16 Uhr ankamen. Schon zweimal zuvor durchquerte die BR-Radltour den Landkreis. Erstmals im Jahre 1996, als die siebte BR-Radltour in Fürstenfeldbruck vom damaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber gestartet wurde und erst im vergangenen Jahr endete eine Etappe in Maisach. 

Dieter Metzler

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