Die FFB-Schau mit 260 Ausstellern bis 16. Oktober in Olching

Persönliche Gespräche als Schlüssel

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Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler (rosa Schal) beim Rundgang im Gröbenzeller Zelt mit dem Messeveranstalter Josef-Albert Schmid (vorne rechts) und dem Olchinger Bürgermeister  Andreas Magg (2. v. links).

Fürstenfeldbruck - Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler (CSU)  und Olchings Bürgermeister Andreas Magg (SPD) eröffneten am 12. Oktober die FFB-Schau 2016. Nach einem Weißwurstfrühstück mit einer spritzigen Eröffnung durch das Anzapfen von zwei Fässern heimatlichen Bieres, führte Messeveranstalter Josef-Albert Schmid die Ehrengäste aus Wirtschaft, Behörden, Banken und Politik bei einem ersten Rundgang über das Messegelände auf dem Olchinger Volksfestplatz.

Bereits zum vierten Mal findet die FFB-Schau in Olching statt, sagte Drechsler. Und im wahrsten Sinne des Wortes sei der Boden für eine erfolgreiche Messe bereit. Die Stadt Olching habe den Platz mit viel Aufwand aufbereitet und gestaltet. Somit finden die 260 Aussteller aus Handel, Gewerbe und Dienstleistung auf insgesamt 20.000 Quadratmetern ideale Voraussetzungen vor. Drechsler freute sich besonders, dass die Gemeinden Gröbenzell, Maisach, Eichenau und die Stadt Olching ihre Leistungsfähigkeit und Vielfalt in eigenen Zelten präsentieren. Unter dem Motto „Lebenswert und liebenswert – daheim im Landkreis Fürstenfeldbruck“ ist auch der Landkreis mit einem Stand auf der Messe vertreten.

Abschließend wünschte Drechsler der Gewerbeschau viel Erfolg und dankte der Familie Schmid und dem Organisationsteam für die Vorbereitung der Messe. Bürgermeister Andreas Magg begrüßte als Hausherr die Gäste, allen voran die Familie Schmid, die in den letzten Wochen und Tagen dafür sorgten, dass es wieder eine gelungene Messe werde. Die Anwesenheit der Ehrengäste mache deutlich, wie wichtig diese Messe für den Standort Olching und die Region sei, so Magg. „Wir sind gerne Gastgeber und freuen uns, dass wir bereits zum vierten Mal die Messe ausrichten“, sagte Magg. Die Messe sei inzwischen zu einem festen Bestandteil im Landkreis geworden, wenn es um Wirtschaft, Wirtschaftsförderung, Dienstleistung, Handel und Handwerk gehe.

Face to Face in Zeiten der Digitalisierung

Die Besucherzahlen, die sich konstant um die 30.000 Besucher bewegen, werde man auch heuer erreichen, da sei er sich sicher, sagte der Olchinger Rathauschef. Eine solche Messe zeige in Zeiten der Digitalisierung auch etwas anderes, nämlich dass gerade in solchen Zeiten etwas entscheidend wichtig sei: das face to face, neudeutsch: direkter, persönlicher Kontakt zwischen demjenigen, der eine Leistung anbietet und demjenigen, der etwas braucht, der etwas kauft und der beraten werden möchte. Das direkte persönliche Gespräch sei der Schlüssel für die örtlichen Gewerbetreibenden, wenn es darum gehe in Konkurrenz mit Unternehmen zu bestehen, die weitaus größer seien. Der persönliche Kontakt gebe dem örtlichen Handel und Handwerk die Chance zu bestehen. Trotzdem komme man an der Digitalisierung nicht vorbei, so Magg. So bedeute Industrie 4.0, dass wieder deutlich mehr Produktion nach Deutschland verlagert werde, weil das Thema Arbeitskräfte in dieser Welt dann nicht mehr der entscheidende Kostenfaktor sein werde. Die Zukunft wird „App“ sein, alles werde nur noch über Plattformen laufen, prognostiziert Magg. Man werde über diese Plattform suchen und auch anschaffen müssen.

App geht an den Start

Die Stadt Olching werde auf dieser Messe ihre „App“ starten, verkündete Magg, so dass die Bürger einen sehr engen Kontakt zur Verwaltung bekommen und viele Services und Dienstleistungen über diese App abwickeln können. Am Sonntag feiert Olching den fünften Geburtstag der Stadterhebung mit Torte und Sekt. Als besonderen Gast kündigte Magg dabei die Olchinger Radsportlerin Denise Schindler an, die eine Silber- und Bronzemedaille bei den Paralympics in Rio gewann. Sie wird sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen.

Dieter Metzler

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