Sondierungsgespräche für Runden Tisch in Fürstenfeldbruck

Förderverein für Fliegerhorst-Geschichte

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Im Herbst hatte die Bundeswehr weitere Teile des Fliegerhorstgeländes an die BIMA abgegeben und damit nicht mehr für die militärische Nutzung beansprucht. Auch wenn der Termin für die Übergabe des Geländes jüngst nach hinten verschoben wurde, laufen die Überlegungen zur Konversion weiter. Vor dem Hintergrund der Frage der Dokumentation der Fliegerhorstgeschichte trafen sich die Stadträte Andreas Lohde und Klaus Wollenberg mit dem Stimmkreisabgeordneten Alex Dorow, MdL, kürzlich im Fliegerhorst. Dorow wurde von den Stadträten und dem ehemaligen Piloten Harald Meyer detailliert über die historische Bedeutung des Fliegerhorstes informiert.

 

 „Es wird Zeit, dass die Vereine und Institutionen, die an der Dokumentation der Geschichte des Standortes interessiert sind, bald an einen Tisch gebracht werden,“ argumentiert Andreas Lohde, der zu dem Treffen eingeladen hatte. Vor einem Jahr hatte die CSU einen entsprechenden Antrag gestellt. Kulturreferent Klaus Wollenberg kann sich hierfür ein Konstrukt nach Vorbild des Fördervereins Kurfürstensaal vorstellen. „Wir werden sicher einen längeren Atem brauchen und müssen auch externe Fachleute einbinden“, ist Wollenberg überzeugt. Er nutzte das Informationstreffen auch um sich der fachlichen Unterstützung durch die Bundeswehr zu vergewissern. Eine Betreuung eines eventuellen „Fliegerhorstmuseums“ durch das Stadtmuseum schloss der Kulturreferent aus. Abgesehen von dem Zeitkontingent seinen die Fachrichtungen zu unterschiedlich, als dass sie von einer Leitung betreut werden könnten. Dorow, der selber Geschichte studiert hat, hält eine Dokumentation der Historie des Standortes, der über Jahrzehnte Einfluss auf die Entwicklung des Landkreises hatte, für wichtig und versprach seine Unterstützung. Sowohl der Stimmkreisabgeordnete Dorow als auch Kulturreferenten Wollenberg sind der Meinung, dass die Fliegerhorst in seiner Gesamtheit als Baudenkmal eine historische Bedeutung hat, die folglich bei den zukünftigen Planungen berücksichtigt werden sollte. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass nun der nächste Schritt bei der Stadt läge, die nun die Institutionen an einen Tisch bringen muss.

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