Neuer Chefarzt für Anästhesie und operativer Intensivmedizin Dr. Florian Weis  in FFB vorgestellt

Nach deutschlandweiter Suche fiel die Wahl auf einen bayerischen Mediziner 

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von links): Neuer Chefarzt der Anästhesie und operativen Intensivmedizin PD Dr. med. Florian Weis und Klinik-Vorstand Stefan Bauer

Fürstenfeldbruck – Die Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin am Klinikum FFB  hat mit PD Dr. med. Florian Weis einen neuen Chefarzt: Nach deutschlandweiter Suche fiel die Wahl auf den 39jährigen Vater zweier Söhne.

Die Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin hat mit PD Dr. med. Florian Weis einen neuen Chefarzt: Nach deutschlandweiter Suche fiel die Wahl auf den 39jährigen Vater zweier Söhne.Die Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin hat mit PD Dr. med. Florian Weis einen neuen Chefarzt: Nach deutschlandweiter Suche fiel die Wahl auf den 39jährigen Vater zweier Söhne.

Der gebürtige Bayer war zuletzt bereichsleitender Oberarzt am Klinikum der LMU, eine der größten anästhesiologischen Kliniken Deutschlands. Während seiner 13jährigen Tätigkeit arbeitete er an allen Standorten der LMU, hatte sowohl in der operativen Anästhesie, als auch in der Intensivmedizin eine leitende Position inne. Dass er sich nach dem Studium für die Anästhesie entschieden hat, hängt mit dem Themenspektrum dieses Bereichs zusammen: „Die Anästhesie ist ein großer Bestandteil einer Klinik und sehr interessant“, erzählt PD Dr. med. Florian Weis. „Es geht darum, dass man operative Abläufe organisieren muss, die Patienten wenig vorstationäre Zeit verbringen wollen und die ambulante Operation ein wichtiger Service geworden ist“.

 Zu seinen Schwerpunkten gehören bei der perioperativen anästhesiologischen Versorgung die Betreuung herzkranker Patienten, schonende Anästhesieverfahren in der „Fast-Track-Chirurgie“ (=„Schnellspur“- Chirurgie) und der Einsatz von Regionalanästhesieverfahren zur Schmerztherapie. Die Regionalanästhesie bewirkt eine Schmerzausschaltung bestimmter Körperregionen, ohne das Bewusstsein zu beeinträchtigen. „Mittlerweile entscheiden sich rund ein Viertel der Patienten für die Regionalanästhesie. Unser Ziel sind fünfzig Prozent“, so PD Dr. med. Florian Weis. Denn die Regionalanästhesie ist nicht nur für fast alle Krankheiten geeignet, sondern bringt auch wenig Nachteile mit sich.

In der Intensivmedizin beschäftigte er sich klinisch und wissenschaftlich mit dem rationalen Einsatz von Arzneimittel zur Behandlung von Infektionskrankheiten (Antiinfektiva) sowie der Betreuung von Patienten mit Mehrorganversagen. Eine große Rolle spielt dabei die leitliniengerechte Therapieführung: „Es gibt klare Leitlinien, wie bestimmte Krankheiten zu behandeln sind. Kompetenz ist dabei ein sehr wichtiger Aspekt“. Trotz der stark durch Apparate  geprägten Intensivmedizin steht für ihn der Patient als Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen stets im Mittelpunkt.

 Nicole Burk



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