Polizei vermutet alkoholisierte Jugendliche hinter der Friedhofsschändung

Nachts 20 Gräber im St. Martin Friedhof in Germering verwüstet

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Die Täter warfen Grabsteine um. 20 Gräber sind betroffen von der Verwüstung. 

Germering – Eine Schneise der Verwüstung im St. Martin Friedhof an der Hörwegstraße haben unbekannte Täter in der Nacht vom zweiten Weihnachtsfeiertag auf Freitag geschlagen: Sie beschädigten 20 Gräber, warfen Grabsteine und Grablichter um und zerstörten mehrere Holzkreuze. Politisch motivierte Schmierereien, bzw. Symbole des Satanskults wurden nicht gefunden. Die Polizei vermutet alkoholisierte Jugendliche hinter der Tat. 

Grablichter wurden umgeworfen, bepflanzte Tonschalen, die auf den Gräber standen, zerschlagen. 

Die Täter drangen vom Eingang des Friedhofs an der Augsburger Straße her ein und beschädigten rund 20 Gräber des Friedhofs bis zum Eingang an der Hörwegstraße. Sie warfen Grafsteine um, zerschlugen bepflanzte Tonschalen, die auf den Gräbern standen, warfen Grablichter um, die zum Teil zum Bruch gingen, wenn sie aus Glas waren und zerstörten mehrere Holzkreuze. 

Eines der Eisenkreuze wurde abgebrochen.

Ein Holzkreuz wurde auf einem Grabstein regelrecht zerschlagen. Die Zerstörungswut der Vandalen läßt sich insbesondere an zwei Eisenkreuzen festmachen, wovon eines abgebrochen (!)wurde und eines aus seiner Verankerung gerissen wurde. Politisch motivierte Schmierereien bzw. Symbole aus dem Bereich Satanskult waren auf dem Friedhof dagegen nicht festzustellen, so dass die Germeringer Polizei von alkoholisierten Jugendlichen ausgeht, die für die Tat verantwortlich sind.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten,  sich bei der Germeringer Polizei unter Tel: 894157-110 zu melden.

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