Mangel an Betreuungsplätzen

121 Plätze für Kinder fehlen

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Nicht alle Kinder in Fürstenfeldbruck haben das Glück einen Betreuungsplatz zu bekommen. Derzeit sind 121 Kinder auf der Warteliste.

Fürstenfeldbruck – Alle Zu- und Absagen für die im Stadtgebiet Fürstenfeldbruck zur Verfügung stehenden Krippen- und Kindergartenplätze zum kommenden Schuljahr 2016/2017 wurde verschickt. Nach derzeitigem Stand werden nicht alle angemeldeten Kinder einen Betreuungsplatz erhalten können.

91 Absagen wurden für Anmeldungen um einen Kindergartenplatz an die Eltern verschickt, deren Kinder bis Ende des Jahres 2016 das dritte Lebensjahr vollenden. Bei den Krippeneinrichtungen konnten 30 Kinder keine Platzzusage erhalten. Alle Kinder bleiben auf den Wartelisten der angemeldeten Einrichtungen stehen.

Mindestens 30 neue Plätze bis September

Die Stadt Fürstenfeldbruck hat bereits im Vorfeld aufgrund der absehbaren Warteliste reagiert und die Schaffung von weiteren Kindergartenplätzen vorangetrieben. Auf dem Areal des Abenteuerspielplatzes werden in Modulbauweise bis zu 50 Kindergartenplätze (zwei Gruppen) als Erweiterung des bestehenden städtischen Kindergartens Nord entstehen. Die Anzahl der Betreuungsplätze ist jedoch abhängig vom Einsatz des pädagogischen Personals. Bisher konnte noch nicht ausreichend Fachpersonal akquiriert werden, sodass vorerst nur rund 30 bis 35 Plätze zum September 2016 angeboten werden können.

Mit Hilfe des zentralen Anmelde- und Vergabeverfahrens der Stadt Fürstenfeldbruck wird die Vergabe dieser zusätzlichen Kindergartenplätze zentral koordiniert. Mit der Absage haben alle betroffenen Eltern, deren Kinder bis 31. Dezember 2013 geboren sind, ein Anmeldeformular erhalten, mit welchem sie ihr Kind konkret für diese Plätze anmelden können. Die Anmeldefrist läuft bis zum 31. Mai. Anschließend werden alle Eltern zu einem Informationsabend eingeladen und die Vergabe der Betreuungsplätze erfolgt nach den vom Stadtrat festgelegten Aufnahmekriterien. Erfahrungsgemäß können darüber hinaus noch einzelne Betreuungsplätze in den bestehenden Kinderkrippen und Kindergärten in den kommenden Wochen vergeben werden.

Schuld ist der hohe Zuzug und Personalmangel

Hintergrund der schwierigen Betreuungssituation im Stadtgebiet Fürstenfeldbruck sei laut Stadt der enorme – nicht vorhersehbare Bevölkerungszuwachs, bedingt durch den hohen Zuzug. Dieser Trend werde aller Voraussicht nach in den kommenden Jahren anhalten, sodass mittelfristig noch weitere Betreuungsplätze zur Verfügung gestellt werden müssen. Ferner können einzelne Betreuungsplätze aufgrund von Personalmangel nicht belegt werden. Die Suche nach geeignetem pädagogischen Personal sei ein bekanntes Problem im Erziehungswesen.

Um für die Zukunft dem steigenden Bedarf gerecht werden zu können, hat der Stadtrat Weichen für weitere Krippen- und Kindergartenplätze beschlossen. Im Kester-Haeusler-Park an der Dachauer Straße sollen bis September 2017 zwölf Krippen- und 35 Kindergartenplätze entstehen. Außerdem laufen Planungen für weitere Plätze.

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