Fürstenfeldbrucker Christkindlmarkt

Adventszeit mit Lagerfeuer-Romantik

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Wohlig warm: Jeden Freitag ab 17 Uhr wird das Lagerfeuer auf dem Christkindlmarkt am Viehmarktplatz entzündet, ein Kinderlagerfeuer gibt es an den Samstagen ab 15 Uhr.
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Fürstenfeldbruck – In Brucks guter Stube, dem Viehmarktplatz, duftet es seit vergangenem Wochenende wieder nach Glühwein, Lebkuchen und Tannenzweigen. Der Viehmarktplatz hat sich wieder rechtzeitig zum Brucker Christkindlmarkt verwandelt.

Zahlreiche Händler haben ihre Stände eröffnet und bieten weihnachtliches wie Kerzen, Holzschnitzereien, bemalte Zinnfiguren, kulinarische Köstlichkeiten und Glühwein an. An allen vier Advents-Wochenenden können die Besucher auch einem vielfältigen Musikprogramm lauschen und Lagerfeuer-Romantik genießen. Neu in diesem Jahr ist ein Kinderzelt mit kostenloser Kinderbetreuung. Während die Kids spielen und basteln, können die Großen in aller Ruhe über den Christkindlmarkt bummeln.

40. Geburtstag

Eigentlich feiert der Christkindlmarkt heuer seinen 40. Geburtstag, rief Marktreferent Markus Droth (CSU) die Entstehung des Weihnachtsmarktes bei der offiziellen Eröffnung am Freitagabend vor zahlreichen Besuchern in Erinnerung. Zur Eröffnung spielte der Posaunenchor der Erlöserkirche unter Leitung von Kirsten Ruhwandl auf.

Anfang der 70iger Jahre hatte sich die Gruppierung „Besser einkaufen in der freundlichen Amperstadt“ mit dem Ziel gegründet, vor allem in der Vorweihnachtszeit mehr Leute in die Stadt zu locken. Der vorweihnachtliche Markt zwischen Atem Rathaus und dem Pfarrheim in der Pruggmeierstraße wurde von der Bevölkerung gut angenommen, so dass die Stadt unter Bürgermeister Willi Buchauer (SPD) beschloss, zukünftig einen Christkindlmarkt in der Kreisstadt zu veranstalten. Bald schon wurde es am alten Standort aber zu eng und auch aus Brandschutzgründen zog der Christkindlmarkt auf den Viehmarktplatz um.

"Fester Anker im Stadtkalender"

Ein Stadtkalender braucht feste Anker“, sagte Droth. „Der Christkindlmarkt ist ein solcher Anker im Jahreskreislauf.“ Auch im Hinblick auf die künftige Entwicklung des Viehmarktplatzes werde ausreichend Platz für ein Marktwesen erhalten bleiben, versprach Droth. Der Marktreferent bedankte sich bei den Fieranten und Musikgruppen, die teilweise seit vielen Jahren der Veranstaltung die Treue halten.

Nikolaus am 3. Dezember

Abschließend wies Droth auf einige Höhepunkte des Programms hin. So stattet der Nikolaus am 3. Dezember, um 16 Uhr, dem Christkindlmarkt seinen Besuch ab und hat kleine Präsente dabei. Jeden Freitag, ab 17 Uhr, wird das Lagerfeuer entzündet, und auch ein Kinderlagerfeuer gibt es an den Samstagen, ab 15 Uhr, außer an dem Tag, an dem der Nikolaus kommt. Der Christkindlmarkt hat von Freitag bis Sonntag jeweils von 13 bis 20 Uhr, sowie am 22. und 23. Dezember von 16 bis 20 Uhr geöffnet.

Dieter Metzler

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