Vielfalt für Besucher und Aussteller

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Nur das Wetter spielte nicht mit – ansonsten zeigte sich der Veranstalter der Gartentage, Landschaftsarchtitekt Martin Lohde, nach einer ersten kurzen Bilanz zufrieden.

Fürstenfeld – „Gärten im Wandel der Zeit“ – unter diesem Motto standen die zwölften Fürstenfelder Gartentage, die vom 17. bis 21. Mai auch wieder Tausende von Besuchern in den Bann zogen. Zur Gartenmesse strömten an den vier Ausstellungstagen zwischen 45000 und 50000 Besucher.

Die beliebten Gartentage, die heuer im Zeichen des 750-jährigen Klosterjubiläums standen, erfreuen sich ungebrochen großer Beliebtheit, sowohl bei den Besuchern als auch bei den Ausstellern. Unter den 240 Standbetreibern waren diesmal 20 Aussteller mehr, als im vergangenen Jahr, und auf der Nachrückerliste standen weitere 150 Bewerber.

„Ich bin seit acht Jahren regelmäßige Besucherin der Gartentage“, sagt Tanja Wenzel aus Mammendorf und schwärmt von dem außergewöhnlichen Ambiente um das Klosterareal. Sie besuche auch die Gartentage in Kaltenberg und Gut Mergenthau bei Kissing, und habe gute Vergleichsmöglichkeiten. Die Fürstenfelder Gartentage stellen alles in den Schatten, so die Mammendorferin. Die Vielfalt an Ausstellern, das große Angebot und die vielen Schaugärten übertreffen alles, sie freue sich jedes Jahr aufs Neue, auf den Besuch der Gartentage.

Auch Aussteller Tobias Jung von der ortsansässigen Schreinerei Lignum Arts, der seit mehreren Jahren regelmäßig an den Gartentagen mit einem Stand vertreten ist, äußerte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe. „Man muss bei dieser Messe einfach mehrere Male dabei sein“, berichtet er. „Man kann nicht beim ersten Mal erwarten, dass man gute Geschäfte macht.“ Er habe die Erfahrung gemacht, nach dem dritten Mal lief es besser. „Es kommen häufig die gleichen Besucher. Manche können sich erst nach einem Jahr entscheiden und freuen sich dann, wenn man wieder vor Ort vertreten ist.“

Auch wenn Regenschauer am Eröffnungstag und am Pfingstsonntag womöglich einen neuen Besucher-Rekord verhinderten, so zeigte sich der Veranstalter, Landschaftsarchitekt Martin Lohde, nach einer ersten kurzen Bilanz zufrieden. Wenn auch der letztjährige Rekord wohl nicht übertroffen wird, so gab es dennoch einen Rekord zu feiern: Der Pfingstsamstag mit 16000 Besuchern wurde zum besten Samstag aller Zeiten. Zeitweise mussten gar die Kassenhäuschen geschlossen werden, damit das Gedränge nicht allzu groß wurde.

Dieter Metzler

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