Zum Gedenken an die Opfer des Olympia-Attentats 1972 kommen Charlotte Knobloch und der Generalkonsul des Staates Israel, München, nach Fürstenfeld ...

Die israelischen Sportler, die von palästinensischen Terroristen während der XX.Olympiade 1972 in München überfallen, als Geisel genommen und ermordet wurden. Foto: priv

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, sowie Tibor Shalev-Schlosser, Generalkonsul des Staates Israel in München haben zugesagt an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Beide werden nach den einführenden Worten von Landrat Thomas Karmasin und vor den Schweigeminuten eine kurze Ansprache halten.

"Den Verantwortlichen in der Region ist es insbesondere gegenüber den Angehörigen Verpflichtung und tiefempfundenes Anliegen, auch 39 Jahre nach dem schrecklichen Attentat, die zwölf jungen Menschen, die auf so schreckliche Weise getötet wurden, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen", so Landrat Thomas Karmasin anlässlich der jährlichen Einladung. Am Montag, 5. September 2011 gedenken Vertreter des Landkreises, der Stadt Fürstenfeldbruck sowie Angehörige der Polizei, des Fliegerhorstes und der hiesigen Sportverbände der Opfer und deren Hinterbliebenen des Terroranschlags auf die Sportmannschaft des Staates Israel während der Olympischen Spiele 1972. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen, am Montag, 5. September 2011 um 11.00 Uhr, vor dem Haupttor des Fliegerhorstes in Fürstenfeldbruck mit dabei zu sein. Viele ältere Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürger erinnern sich noch an die Ereignisse von damals: Während der XX. Olympiade 1972 in München überfielen palästinensische Terroristen die Sportmannschaft des Staates Israel, töteten zwei Menschen und nahmen neun weitere als Geiseln. Bei dem Versuch, die Geiseln zu befreien, starben auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck neun israelische Sportler und ein deutscher Polizeibeamter. Zur Erinnerung an diese Geschehnisse hat der in Gröbenzell wohnende Bildhauer Hannes L. Götz eine Gedenkstätte geschaffen. Diese wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung mit einer würdigen Feier am 5. September 1999 der Öffentlichkeit übergeben.

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