71-jährige Emmeringerin sucht ihren Geldbeutel in 8,5 Tonnen Müll

8,5 Tonnen Müll nach Geldbeutel durchstöbert

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Emmering - Kurz nach der allwöchentlichen Müllabfuhr geriet eine 71-jährige Emmeringerin in helle Aufregung: „Mein Geldbeutel ist weg! Ich habe ihn auf dem Müllsack vergessen. Was soll ich jetzt nur tun?“, fragte sie ihren Mann.

Die Frau hatte am Mittwochabend im Büro gearbeitet und anschließend das Portemonnaie gedankenverloren auf den Restmüll gelegt, der am nächsten Tag abgeholt werden sollte. Gegen 9:00 Uhr am nächsten Morgen bemerkte sie ihr Missgeschick und rief sofort bei der Firma „A. Huber dem Umwelt- und Entsorgungspartner GmbH“ an. Das Entsorgungsunternehmen stoppte die Tour sofort. Es befanden sich bereits 8,5 Tonnen Müll im Müllfahrzeug, die auf dem Platz verstreut wurden.

Die Suche nach dem vermissten Geldbeutel gestaltete sich wie die sprichwörtliche „Nadel im Heuhaufen“. Zusammen mit ihrem Mann und einer Freundin, sowie Helfern der A. Huber Entsorgungsunternehmen, der GfA, dem Gemeinsamen Kommunalunternehmen für Abfallwirtschaft sowie der Abfallwirtschaftsbetrieb Fürstenfeldbruck durchforsteten sie gemeinsam den Müll. Schließlich ein Freudenschrei! Ein Mitarbeiter der Entsorgungsfirma entdeckt das rote, ca. 18cm große Portemonnaie - sehr zur Freude der 71-jährigen, die in dem Geldbeutel jede Menge wichtige Dokumente und Karten aufbewahrte. Die glückliche Emmeringerin bedankte sich bei allen Beteiligten, der GfA und vor allem bei der Firma „A. Huber dem Umwelt- und Entsorgungspartner GmbH“ für ihre großartige Hilfe. „Ich habe gar nicht mehr geglaubt, dass ich ihn noch finde“, sagte sie.

Michael Huber, der Juniorgeschäftsführer der „A. Huber dem Umwelt- und Entsorgungspartner GmbH“ empfiehlt jedem, dem so ein Missgeschick passiert, sich unverzüglich bei dem entsprechenden Entsorgungsunternehmen zu melden, denn „Je früher, desto besser“. Er bezeichnete es als „großes Glück“, dass der Geldbeutel der Frau wieder aufgetaucht sei. Denn wenn der Müll erst im Müllbunker angekommen ist, sei es fast unmöglich einen so kleinen Geldbeutel aus all dem Müll herauszufischen. Er rät deshalb, sich schnellstmöglich beim Abfallwirtschaftsbetrieb Fürstenfeldbruck oder beim Entsorgungsunternehmen selbst zu melden. Dem Geldbeutel ging es allerdings trotzdem ans Leder, er war nach der Müllfahrt nicht mehr zu gebrauchen und landete in der Tonne - diesmal allerdings ohne den wertvollen Inhalt.

Felix Hamann

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