Gemeinnützige Nabelschnurblutspende - Frauenklinik Fürstenfeldbruck kooperiert mit bayerischer Stammzellbank in Gauting

Die Frauenklinik des Klinikum Fürstenfeldbruck unter der Leitung von Chefarzt Dr. Moritz Schwoerer führt seit August 2009 erfolgreich eine Kooperation mit der öffentlichen bayerischen Stammzellbank in Gauting durch.Damit nimmt die Frauenklinik Fürstenfeldbruck, als eine von 12 Kliniken in Bayern, an der gemeinnützigen Nabelschnurspende teil. Diese Nabelschnursblutpende ist für den Spender kostenlos.

Nach Ausschluss von Risikofaktoren und schriftlicher Einwilligung der Mutter wird nachdem das Kind abgenabelt worden ist (Spontangeburt oder Kaiserschnitt) das Nabelschnurblut aus der verbleibenden Nabelschnur gewonnen. Es wird transportfähig verpackt und durch einen Kurierdienst, täglich an Werktagen, zur bayrischen Stammzellbank nach Gauting gebracht. Die Spenden werden auf ihre Tauglichkeit für einen fremden Empfänger (als allogenes Transplantat) untersucht. Wenn alle erforderlichen Qualitätskriterien erfüllt sind (was bei etwa 30% der Spenden der Fall ist), werden sie nach einem definierten Aufarbeitungsprozess in flüssigem Stickstoff konserviert. Vom rechtlichen Standpunkt betrachtet wird aus den Nabelschnurblutspenden ein Arzneimittel hergestellt. Nach der Freigabe übertragen die öffentlichen Banken die anonymisierten Daten in weltweit zugängliche Datenbanken. Bei diesen Datenbanken können die Transplantationszentren die bereitstehenden Transplantate für ihre Patienten anfordern. Da Stammzellen aus Nabelschnurblut in Nabelschnurblutbanken gelagert werden, stehen sie Patienten weltweit für eine Transplantation viel schneller zur Verfügung als Knochenmark. Die langwierige Spendersuche entfällt, und Transplantationen können sich an den Bedürfnissen des Patienten orientieren. In der Regel stehen die Präparate innerhalb von fünf bis sieben Tagen zur Transplantation zur Verfügung, im Notfall sogar in zwei Arbeitstagen.

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