Gerettete 81jährige Schwimmerin mittlerweile im Krankenhaus verstorben - Auch ein Rettungseinsatz in Emmering

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am 24. 8. gegen 18.45 Uhr mitteilte, ist die heute Vormittag am Olchinger See gerettete 81-jährige Schwimmerin inzwischen im Krankenhaus verstorben. Sie war nach einem Badeunfall bewusstlos gerettet und nach Reanimation in das Fürstenfeldbrucker Krankenhaus eingeliefert worden. Am späten Nachmittag wurde ihr Tod bestätigt. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen zur Klärung der Umstände aufgenommen. Rettungskräfte hatten am 24. August gegen 10.20 Uhr nach einem Hinweis eine vermißte 81jährige Schwimmerin aus dem Olchinger See geholt. Die Reanimation war erfolgreich, jedoch bestand für die Seniorin weiterhin akute Lebensgefahr.

Am Mittwochvormittag, 24. August 2011, gegen 10:20 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck über eine vermißte Schwimmerin im Olchinger See informiert. Demnach waren zwei 81-jährige bzw. 74-jährige Seniorinnen aus Geiselbullach zusammen im See beim Schwimmen, als plötzlich die 81-jährige nicht mehr zu sehen war. Wasserwacht, Feuerwehr, BRK und Polizei waren zum Unfallort beordert worden. Die Rettungskräfte entdeckten die leblos treibende Seniorin dann in Ufernähe und retteten sie. Eine Reanimation verlief erfolgreich, so dass sie im Anschluß ins Krankenhaus nach Fürstenfeldbruck verbracht wurde. Aus dem Bericht der Wasserwacht: Heute gegen 10:20 Uhr wurden Einheiten der Wasserwacht, des Rettungsdienstes, der Feuerwehr Olching sowie der Berufsfeuerwehr München zum Olchinger See gerufen. Ein Badegast hatte eine Schwimmerin beobachtet, die im See untergegangen war. Bereits 14 Minuten nach dem Alarm der Einsatzkräfte konnten Wasserretter der Wasserwacht die verunfallte Schwimmerin in rund zwei Meter Tiefe finden und an Land bringen. Dort wurde die Frau gemeinsam mit Kräften des Rettungsdienstes reanimiert und anschließend in das Kreisklinikum Fürstenfeldbruck verbracht. Wie sich in einem anschließenden Gespräch mit der Begleiterin der Verunfallten herausstellte, sei die inzwischen verstorbene Frau eine äußerst unsichere Schwimmerin gewesen. Die Wasserwacht warnt daher – gerade bei dem derzeit zum Baden einladenden Wetter – vor den Gefahren an Flüssen und Seen. Insbesondere ungeübte Schwimmer sollten sich hier ausschließlich im sicheren Uferbereich aufhalten oder noch besser den Besuch eines Freibades in Erwägung ziehen. Bereits um 12:24 Uhr wurden abermals Kräfte der Wasserwacht, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr zu einem Ertrinkungsunfall alarmiert. Am Emmeringer See haben Badegäste einen leblosen Schwimmer aus dem Wasser auf die Badeinsel gerettet und dort mit der Wiederbelebung begonnen. Die ersteintreffenden Kräfte des Rettungsdienstes haben, nachdem sie zur Insel geschwommen sind, dort den Patienten übernommen. Mit einem Rettungsboot der Wasserwacht wurden im Folgenden weiteres medizinisches Personal und Gerät zur Insel übergesetzt. Anschließend wurden der Patient und seine Retter mit dem Boot an Land gebracht. Den Transport der Ersthelfer übernahm ein Boot der Feuerwehr. Der besondere Dank der Wasserwacht gilt den Ersthelfern. Ohne deren couragiertes Handeln wäre eine Rettung des Schwimmers wohl aussichtslos gewesen, erklärte Ralph Westenrieder, Vorsitzender der Kreiswasserwacht.

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