Grüne Jugend Kreis FFB und die Jungsozialisten wollen Ring politischer Jugend gründen - Junge Union zurückhaltend

Die Grüne Jugend (GJ) Kreis Fürstenfeldbruck und die Jungsozialisten (Jusos) des Unterbezirks Fürstenfeldbruck versuchen einen Ring politischer Jugend (RPJ) im Landkreis FFB zu gründen. Gespräche wurden auch schon mit der Jungen Union (JU) geführt, die aber zunächst abgelehnt hat. Ziel des RPJ ist es, die politische Bildung von Jugendlichen zu fördern und antidemokratischen Einflüssen entgegen zu wirken. „Politikverdrossenheit wird quer durch alle Parteien beklagt, deshalb ist ein Ring politischer Jugend, der das politische Pendant des Kreisjugendrings ist, eine sehr gute Möglichkeit mehr Jugendlichen die Kommunalpolitik näher zu bringen“, sagt Philipp Heimerl (Vorsitzender der Jusos Unterbezirk FFB)

Der Ring politischer Jugend Landkreis Fürstenfeldbruck wäre ein Zusammenschluss politischer Jugendorganisationen im Landkreis Fürstenfeldbruck. „Seine Gründung wäre der Versuch über Parteigrenzen hinweg, Politik von und für Jugendliche zu machen. Er wäre das politische Sprachrohr der politisch engagierten Landkreisjugend und ein schönes Zeichen für gemeinsame Inhalte“, sagt Doris Breitenreuter (Sprecherin der Grünen Jugend Kreis FFB). GJ und Jusos werden das Projekt RPJ weiter verfolgen. Es stehen weitere gemeinsame Gespräche und die Planung einer Gründung an. Schließlich sollen im Kreistag finanzielle Mittel beantragt werden, die Jugendveranstaltungen zur Förderung von politischer Bildung und Demokratie ermöglichen. Die Grüne Jugend und die Jusos fordern die JU auf, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und parteitaktische Erwägungen aus dem Entscheidungsprozess herauszuhalten. Junge Leute für Politik zu interessieren, sie zu mündigen Staatsbürgern im Sinne der Demokratie zu machen und sie zur aktiven politischen Mitgestaltung aufzufordern ist ein übergeordnetes Ziel. Dieser Verantwortung sollten sich alle demokratischen Jugendorganisationen in Landkreis stellen. Im Gegensatz zur Jungen Union wurde von einzelnen KreisrätInnen bereits Unterstützung signalisiert.

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