Beratungsbüro der Handwerkskammer in der Kreishandwerkerschaft Fürstenfeldbruck eröffnet

Nichts geht über das persönliche Gespräch

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v.l. : Jutta Sellin Geschäftsführerin, Hartmut Drexel HWK, Iris Golz, Mitarbeiterin KHS für Lehrverträge, Robert Hiebl Betriebsberater, Harald Volkwein Kreishanderksmeister und Franz Höfelsauer Öffentlichkeitsbeauftragter.

 Fürstenfeldbruck - Trotz aller Digitalisierung – nichts geht über das persönliche Gespräch. Dem trug die Handwerkskammer für München und Oberbayern nunmehr Rechnung und eröffnete in den Räumen der Kreishandwerkerschaft Fürstenfeldbruck in der Hauptstraße 12 eine betriebswirtschaftliche Beratungsstelle. Dreimal in der Woche (Montag, Donnerstag und Freitag) steht Betriebsberater Robert Hiebl als Erstansprechpartner vor Ort den Handwerksbetrieben, aber auch Existenzgründern bei der Lösung ihrer betriebswirtschaftlichen Probleme im Landkreis zur Verfügung.  

 Bereits neun solcher Beratungsstellen vor Ort hat die Handwerkskammer in Oberbayern erfolgreich eröffnet. Seit Jahrzehnten pflegen die Kreishandwerkerschaft und die Handwerkskammer ein enges Verhältnis, betonte der Hauptabteilungsleiter der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Hartmut Drexel, bei der kleinen Einweihungsfeier des Büros in der Kreisstadt. Mit der Einrichtung einer Bürogemeinschaft werde diese Beziehung nun noch weiter vertieft. Gar als einen Meilenstein für die Betriebe im Landkreis bezeichnete der Beauftragte der Kreishandwerkerschaft, Franz Höfelsauer, die Eröffnung der Beratungsstelle vor Ort.

Erfolgreiche Handwerksbetriebe müssen heute nicht nur über Markt- und Kundenorientierung verfügen. Know-how in puncto Kostenrechnung, Finanzierung, Marketing und Personalführung sind ebenso unverzichtbar. Bei der Bewältigung dieser vielfältigen Aufgaben leistet die Handwerkskammer Bayern mit fachkundiger Beratung eine wichtige Hilfestellung nunmehr vor Ort. Neben einer individuellen Beratung können auch Termine im Betrieb, beim Steuerberater oder der Hausbank kurzfristig vereinbart werden. Zum Tagesgeschäft des Betriebsberaters zählen aber auch Referate auf Innungsversammlungen sowie die Informationsveranstaltungen auf Existenzgründermessen oder Gewerbeschauen. Für die Versorgung und Betreuung der 3.500 Unternehmen stellt die Eröffnung der Beratungsstelle in der Kreisstadt eine enorme Erleichterung dar, fällt damit die häufig zeitintensive Fahrt in die Landeshauptstadt weg. Kreishandwerksmeister Harald Volkwein freut sich, dass das seit Jahren bewährte Modell der „Vor-Ort-Beratung“ nun auch den Handwerksbetrieben in der Region den Vorteil bietet, dass sie ihren Betriebsberater einfach und unbürokratisch erreichen.

Die betriebswirtschaftliche Beratungsstelle der Handwerkskammer mit ihrer Außenstelle in der Brucker Kreishandwerkerschaft wird sich auch zu einem wesentlichen Bestandteil der handwerklichen Gewerbeförderung im Landkreis entwickeln, davon sind alle Protagonisten überzeugt.

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