Hochmoderne Anlage für Schützenverein in Mammendorf eingeweiht - Zeitgleiche Wettkämpfe für Luftgewehr, Luftpistole und Bogensport möglich

Eröffnungszeremonie (li.) Pfarrer Wolfgang Huber, der erste Vorsitzende des Schützenvereins Wolfgang Dietrich (Mitte) sowie die Ehrengäste.

Mit einem „Tag der offenen Tür“ feierte der Schützenverein „Eichenlaub Mammendorf e. V.“ am Sonntag, 26. September, die langersehnte Eröffnung der neuen Schießanlage und des neuen Schützenheimes im Untergeschoss des Mammendorfer Bürgerhauses. Ohne Bürgermeister Johann Thurner, aber mit Gottes Segen durch Pfarrer Wolfgang Huber, wurde das neue Schützenheim feierlich seiner Bestimmung übergeben. Nach einer einjährigen Bauzeit und rund 4.000 Stunden ehrenamtlicher Mithilfe durch die Vereinsmitglieder entstand eine Schießanlage im Mammendorfer Bürgerhaus mit innovativer Technik, die in ihrer Art im Schützengau Fürstenfeldbruck und darüber hinaus wohl einmalig sein dürfte, lobte der zweite Gauschützenmeister Knut Panitz aus Eichenau die vorbildliche Anlage und gratulierte in einer kurzen Ansprache dem Verein zu der bundesligatauglichen Schießanlage.

Die hochmoderne Anlage ist technisch einzigartig im Landkreis. Sie ist unter anderem in der Lage, Wettkämpfe mit dem Luftgewehr, der Luftpistole und den Bogensport (18 Meter) zeitgleich stattfinden zu lassen. Volldigitale Mess-Stände sorgen für hochpräzise Auswertungen und stellen die Ergebnisse im Schützenstüberl den Zuschauern und Gästen mittels eines Beamers simultan zur Verfügung. Kopf-an-Kopf-Rennen, wie man sie von großen Meisterschaften her kennt, sind somit ebenfalls möglich und sorgen dabei für echte Stimmung bei zukünftigen Wettkämpfen. „Der Umzug vom alten Schützenstüberl ist geschafft“, freute sich der erste Vorsitzende des Schützenvereins, Wolfgang Dietrich, und dankte Bürgermeister Johann Thurner für die gewährte Unterstützung. „Das neue Schützenheim braucht nun keinen Vergleich mehr scheuen“, so Dietrich weiter. In seiner Ansprache bedankte er sich aber vor allem bei den vielen freiwilligen Helfern, die unzählige Stunden ihrer Freizeit für den Schützenverein geopfert haben. Insbesondere hob Dietrich dabei Schreinermeister Martin Thurner als den Mann mit dem richtigen Know-how hervor, der sich als ehrenamtlicher Bauleiter zur Verfügung gestellt hatte. In Anspielung auf das Gerede, in das die Schützenvereine in letzter Zeit geraten sind, zitierte Pfarrer Wolfgang Huber aus dem Evangelium den Satz „ein Haus auf Felsen bauen“. Diese Aussage beziehe sich nicht allein auf den Untergrund, sondern auch auf die Menschen, die hier ein- und ausgehen und auf ihren Geist, so Huber. Zur Pflege der traditionellen Werte wie Freundschaft und Kameradschaft gehöre auch die kirchliche Segnung, wenn so eine Anlage eingeweiht werde. Nach der Segnung, die der Pfarrer mit einem Rundgang durch alle Räume und die Schießanlage vollzog, wurde die Eröffnung von den vereinseigenen Böllerschützen noch mit drei Salven bekräftigt. Anschließend unterhielten am Nachmittag die „d`Moasawinkler“ mit Tanzeinlagen und die Blaskapelle Mammendorf die zahlreichen Mitglieder und Gäste.

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