Eintrag ins Goldene Buch - Ministerpräsident Horst Seehofer in Fürstenfeldbruck zu Gast 

Seehofer plädierte im Brucker Festzelt für Autobahngebühren 

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Zur Erinnerung an das 750-jährige Jubiläum überreichte OB Sepp Kellerer Horst Seehofer ein Buch über die Geschichte des Klosters Fürstenfeld.

Fürstenfeldbruck – Im vollbesetzten Brucker Bierzelt begeisterte ein glänzend aufgelegter bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer am 8. Juli mit seiner heiter-hymnischen Rhetorik die Zuhörer. 

Als dann Seehofer, geleitet von CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt, Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet und weiterer CSU-Prominenz unter den Klängen des bayerischen Defiliermarsches einmarschierte, war kaum noch ein Platz frei. Grußworte sprachen Landrat Thomas Karmasin, Oberbürgermeister Sepp Kellerer und Landtagsabgeordneter Alex Dorow. Die Veranstaltung endete mit der bayerischen und deutschen Hymne sowie der Eintragung Seehofers ins Goldene Buch der Großen Kreisstadt.


 „Wir sind die Nummer eins in Deutschland und in Europa“, rief Seehofer den Menschen zu. Bayern sei „einmalig“ und „einzigartig“, die Vorstufe zum Paradies. Und das Amt des Ministerpräsidenten sei das „schönste Amt auf der Welt“. In Bayern herrsche die höchste Beschäftigung, die „wir je hatten“, Jugendarbeitslosigkeit sei ein Fremdwort. „Nirgendwo in Europa hat die Jugend bessere Chancen.“ Bayern macht seit Jahren keine Schulden, baut selbst im Wahljahr Altschulden weiter ab. „Wir wollen unserer Jugend keine Schulden hinterlassen“, so der Ministerpräsident , „das ist verantwortliche Politik.“ Als „praktizierte Nächstenliebe“ bezeichnete er die vielen Einsätze bei der Hochwasserkatastrophe. Hier habe sich das „Wir-Gefühl“ in Bayern deutlich gezeigt. Viel Beifall erhielt Seehofer bei seiner Forderung, Autobahngebühren endlich einzuführen. Über den Beitritt der Türkei in die EU solle das deutsche Volk entscheiden, schlug Seehofer vor.

Dieter  Metzler

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