Auf die Nachfolgerin Claudia Baubkus (47) wartet eine schwere Aufgabe - Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt

Das neue Gesicht des Jobcenters FFB

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Die neue Leiterin des Jobcenters Fürstenfeldbruck, Claudia Baubkus (l.), gemeinsam mit (v.l.) ihrer Vorgängerin Carolin Hufnagl, Michael Schankweiler von der Agentur für Arbeit und Landrat Thomas Karmasin.

Fürstenfeldbruck – Das Jobcenter Fürstenfeldbruck hat eine neue Leiterin. Claudia Baubkus (47) hat die Nachfolge von Carolin Hufnagl angetreten, die nach acht Jahren zum Jobcenter München gewechselt ist. Obwohl im Landkreis praktisch Vollbeschäftigung herrscht, wartet auf Baubkus mit der Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt eine schwere Aufgabe.

 

 „Eine große Herausforderung in den nächsten Jahren wird für uns die Integration und Qualifizierung der Flüchtlinge, aber gleichzeitig natürlich auch weiterhin die Betreuung der hilfebedürftigen Kunden aus dem Landkreis sein“, sagt die 47-jährige neue Jobcenter-Chefin. Ihr sei wichtig, dass neben den Asylbewerbern auch alle anderen, die die Hilfe des Jobcenters benötigen, weiterhin gut bedient werden. Baubkus will gemeinsam mit der Kommune ein Netzwerk aufbauen, um die Flüchtlinge schnell bedienen zu können. „80 Prozent werden Grundsicherung bekommen“, sagt die Münchnerin.

 Da nichts schlimmer sei, als einen Tag ohne Geld auskommen zu müssen, gelte es Doppelarbeiten in Kommune und Jobcenter zu vermeiden, um den Integrationsprozess zu beschleunigen. Erfahrung bringt die neue Leiterin unter anderem von ihrer früheren Tätigkeit als Geschäftsführerin des Jobcenters Augsburg sowie als Beraterin und Vermittlerin in Berlin-Brandenburg mit. Michael Schankweiler von der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Weilheim lobt Baubkus als „erfahrene und fachlich kompetente Führungskraft.

Dennoch lässt der Agenturchef die bisherige Geschäftsführerin Hufnagl nur ungern gehen. „Mit ihr verlieren wir eine sowohl fachlich hochqualifizierte Führungskraft, als auch eine Kollegin, die sich stets über die Maßen hinaus mit vollem Einsatz für die Belange der Kunden und Mitarbeiter des Jobcenters eingesetzt hat“, sagte er bei der Verabschiedung. Laut Landrat Thomas Karmasin war Hufnagl sogar „lange Zeit das Gesicht des Jobcenters.“

Auch die scheidende Chefin ging mit einem weinenden Auge. „Ich habe immer gerne in Fürstenfeldbruck gearbeitet, nicht umsonst war ich acht Jahre lang hier“, sagt sie. Der gute Arbeitsmarkt in München bringe auch weiterhin Chancen für das Jobcenter in Bruck – und damit auch für Hufnagls Nachfolgerin – mit sich. Über ihre achtjährige Tätigkeit sagte Hufnagl: „Mir war wirklich keine Sekunde langweilig.“ Angesichts der bevorstehenden Aufgaben dürfte das auch auf Baubkus zutreffen.

Andreas Daschner

 

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