Internationales Jugendtreffen in Gröbenzell – 33 junge Leute aus fünf Ländern lernten Europäische Vielfalt kennen

33 junge Leute aus Bulgarien, Irland, Italien, Ungarn und Deutschland lernten bei dem internationalen Jugendtreffen in Gröbenzell Europäische Vielfalt kennen. Fotos: priv

„Die Vielfalt Europas als Chance für ein demokratisches Europa erleben“ - unter diesem Motto stand das internationale Jugendtreffen, das vom 27. Juli bis 3. August in Gröbenzell stattfand. 33 Jugendliche und junge Erwachsene aus Bulgarien, Irland, Italien, Ungarn und Deutschland haben sich in ihrer kulturellen Vielfalt kennen gelernt, sind gemeinsame Wege gegangen und haben sich dabei über Wurzeln und Zukunft eines demokratischen Europas ausgetauscht. Die Begegnung in Gröbenzell setzt die bisherige Reihe von Treffen in Italien, Bulgarien und Irland fort.

Erstmalig stieß eine Gruppe junger Leute aus der ungarischen Partnerstadt Pilisvöröswar dazu. Alle Teilnehmer waren in Gastfamilien untergebracht und haben so einen unmittelbaren Eindruck des Lebens in Deutschland bekommen. Ein Organisationsteam der Pfarrei St. Johann Baptist hatte in langer Vorbereitungszeit ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet. Bei einer Rallye durch Gröbenzell lernten die Jugendlichen die Gemeinde ihrer Gastgeber kennen. Der erste Tag klang mit einem meditativen Taizégebet und anschließendem Lagerfeuer mit Stockbrot grillen aus. Beim Demokratie-Workshop über Freiheit, Justiz und Wahlen im Rathaussaal wurde in den Gruppen eifrig diskutiert und die Systeme der jeweiligen Länder vorgestellt. Workshop-Leiter Dieter Rubenbauer war fasziniert, wie ernsthaft sich die jungen Leute mit den Themen auseinandersetzten und staunte, wie kritisch sie die Systeme ihrer Länder sahen. Auch an den nächsten Tagen war immer wieder die aktive Beteiligung der 15-26-jährigen Teilnehmer gefragt. So wurde gemeinsam gekocht, ein Kunstprojekt gestaltet, ein Gottesdienst vorbereitet. Besonders beim gemeinsamen Tanzen wie auch bei der Band-Night im Brunnenhof der Pfarrei kamen sich die Jugendlichen ganz ungezwungen und über alle Sprachbarrieren hinweg näher. Ein Besuch in der Landeshauptstadt führte die Gäste in die Bayerische Staatskanzlei, an wichtige Stätten der Demokratie und zum Liebfrauendom mit Führung und Andacht unter Leitung von Weihbischof Wolfgang Bischof, dem früheren Pfarrer von St. Johann Baptist. Am letzten Programmtag wanderte die Gruppe von Herrsching nach Andechs und verbrachte im Klosterareal den Tag mit einer Führung in der Kirche und durch die Brauerei sowie im Biergarten. Am gemeinsamen Abschlussabend waren sich Organisatoren, Teilnehmer und Gastfamilien einig, dass diese Jugendtage allen viel Spaß und um wertvolle Erfahrungen reicher gemacht haben. Auch im nächsten Jahr soll es wieder ein Jugendtreffen geben - wahrscheinlich in Treia, Italien. Diese Jugendwoche wäre nicht möglich gewesen, wenn sie nicht finanziell durch Zuschüsse des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, der Kreisparkasse Fürstenfeldbruck, der Gemeinde Gröbenzell sowie Einzelspenden abgesichert gewesen wäre. Ein besonderer Dank der Organisatoren geht an die politische Gemeinde mit Bürgermeister Dieter Rubenbauer an der Spitze, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle war.

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