Isidori-Jahresbauerntag in Maisach - Brauchtumspflege als wichtiges Element

Bäuerliche Traditionen pflegen und Brauchtum bewahren, das sind zwei der wichtigsten Ziele des „Isidorivereins Maisach und Umgebung“. Wie auf dem jüngsten Bauernjahrtag bekannt wurde, kann dies der Verein mit einer weitgehend stabilen Mitgliederzahl bewerkstelligen, derzeit knapp 300. „Es ist ein schöner Brauch, dass Söhne die Mitgliedschaft ihrer verstorbenen Väter meist übernehmen“, sagte Paul Siebenhütter, der auf der Versammlung ohne Gegenstimme als erster Vorsitzender bestätigt wurde.

Die Führung des Isidori-Vereins bleibt weitgehend. Als zweiter Vorsitzender fungiert somit Franz Bernhard, Schriftführer bleibt Johannes Glück. Neu im Amt ist lediglich Matthias Becker, der Hans Huber als Kassier ablöste. Huber verbleibt jedoch als Beirat zumindest in der erweiterten Vorstandschaft. Als weitere Beiräte kümmern sich Ulrich Baader, Johann Hartl, Kasimir Hutter und Michael Müller. Für Hutter gab es somit auf dem Bauernjahrtag doppelten Grund zur Freude. Der er wurde im Rahmen der Versammlung unter anderem wegen seiner Verdienste als Fahnenträger zum Ehrenmitglied ernannt. „Ich bin sehr überrascht“, zeigte sich Hutter gerührt. Aber auch Adam Feigl, 14 Jahre lang zweiter Vorsitzender des Isidori-Vereins darf sich künftig Ehrenmitglied nennen. Auszeichnung für langjährige Mitgliedschaft erhielten außerdem: Josef Hainzinger, Franz Keller, Manfred Miucha, Anton Sperr und Gerhard Turini (silbernes Ehrenzeichen für 25 Jahre) sowie Georg Kistler (goldenes Ehrenzeichen für 40 Jahre). Maisachs Bürgermeister Hans Seidl betonte die Bedeutung des Isidori-Vereins für die Pflege des Brauchtums und für den Zusammenhalt einer Gemeinschaft. Er betrachte es mit großer Sorge, dass der bäuerliche Zusammenhalt allen Anschein nach immer mehr bröckle und nicht mehr so gegeben sei. Als Beispiel nannte Seidl die Gemeinde Alling, wo jüngst ein Bürgerbegehren gegen die Errichtung eines Schweinemastbetriebes stattfand. In einem kurzen Fazit zeigte sich der Isidori-Vorsitzende Paul Siebenhütter zufrieden damit, dass auch wieder jüngere Leute die Fahnentradition hoch halten würden. Ebenso konnte sich der Verein im Laufe des Geschäftsjahres 2009 über acht neue Mitglieder und einen positive Kassenentwicklung freuen. Denn zum Jahresende 2009 war mit 9004 Euro knapp 800 Euro mehr an Guthaben zu verzeichnen als zu Jahresbeginn.

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